Allgemeine Berichte | 08.08.2016

Sayner Möhnen „Ewig Jung“

Düsseldorfer Anekdoten auf Sääner Platt

Jahrestour nach Düsseldorf – Von der „Kö“ bis zur „längsten Theke der Welt“

Die Möhnenschar machte Düsseldorf unsicher und frete sich über die unerwartete Stadtführung auf Sääner Platt. privat

Bendorf-Sayn. Wie es sich für Möhnen gehört, starteten die Sayner Möhnen ihre Jahrestour nach Düsseldorf um 11 Uhr und bei bestem Wetter. Gut gelaunt und mit einem Sektfrühstück verging die Hinfahrt wie im Flug. Vor dem gemeinsamen Programm hatten alle die Gelegenheit, die „Kö“ und andere Shopping-Meilen auf eigene Faust zu erkunden. Danach traf man sich zur Stärkung in einem Altbiergarten direkt am Rhein, wo die „Shopping-Queens“ ihre Beute präsentierten.

An der Pegeluhr nebenan wartete die Möhnenschar dann auf ihre Führung durch die Altstadt. Für diese konnte der Ur-Sääner Rudi Bernardi gewonnen werden, der mittlerweile seit 30 Jahren in Düsseldorf lebt. Eine Altstadt-Führung durch Düsseldorf auf Sääner Platt - das hatte wirklich niemand erwartet und umso größer war die Begeisterung. Rudi wusste die ein oder andere Anekdote zu erzählen und machte die Führung zu einem Highlight. Im Anschluss kehrte man in der Schneider-Wibbels-Pforte bei einem Italiener ein. Mit den 30 Frauen hatte der einsame Kellner mehr als alle Hände voll zu tun und kam ordentlich ins Schwitzen. Die „längste Theke der Welt“ war das nächste Ziel und so zogen die Möhnen gemeinsam los. Etliche Junggesellen-Abschiede mit den verrücktesten Verkleidungen wurden bestaunt und das ein oder andere Altbier getrunken. Zu später Stunde versammelte man sich auf dem Marktplatz und trat die Heimreise an. Im Bus ließ man den Tag nochmals Revue passieren und beschloss diesen schönen Ausflug mit einem dreifach-kräftigen „Sään - SäBaLä“.

Die Möhnenschar machte Düsseldorf unsicher und frete sich über die unerwartete Stadtführung auf Sääner Platt. Foto: privat

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