Kammerkonzert in der Aula des Schulzentrums auf der Karthause
Durch die europäische Musikgeschichte mit dem Ensemble Sereno
Am Samstag, 18. März um 17 Uhr
Koblenz. Die Welt ist bunt und vielseitig. Besonders die Kunstform Musik ist davon entscheidend geprägt. Im vierten Kammerkonzert des Ensemble Sereno am Samstag, 18. März in der Aula des Schulzentrums auf der Karthause, wird dies erlebbar sein.
Das Programm umfasst wieder Werke aus verschiedenen Epochen europäischer Musikgeschichte. Das Konzert wird mit Debussys Ragtime „Le petit nègre“ aus dem Jahre 1909 in der Fassung für Klarinette und Klavier eröffnet. Dem folgen zwei Sätze aus der 1886 entstandenen Sonate für Violine und Klavier des französischen Komponisten deutsch-belgischer Abstammung César Franck. Genau 70 Jahre später schrieb der unter anderem vom Jazz stark beeinflusste Darius Milhaud das Duo Concertante für Klarinette und Klavier. Danach erklingen die Komplimente „Requiebros für Violoncello und Klavier“ des spanischen Cellisten Gaspar Cassadó an seinen Lehrer und berühmten Kollegen Pablo Casals, komponiert 1934. Mit den Klaviertrios op. 1 betritt Beethoven 1795 in beispielloser Selbstsicherheit die Bühne der Musikgeschichte. Davon wird das Bedeutendste, nämlich Nr. 3 in c-moll, zu hören sein. Den Abschluss bildet das Rondo aus dem Klarinettenquartett op. 4 des nordischen Frühromantikers Bernhard Crusell aus dem Jahre 1816.
Die Ausführenden sind Stefanie Leich - Violine, Simone Stopperich - Klavier und Klarinette, Walter Oswald-Wambach - Klarinette und Volkhart Lehmann - Violoncello. Sie sind alle als Ehemalige mit dem Gymnasium auf der Karthause verbunden. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
