Prummetaatfest-Macher freuten sich über Sommerwetter und zahlreiche Gäste
Ehlingen huldigte wieder der „Prumm“
Ehlingen. Im vergangenen Jahr feierte das vom Tischtennisverein Ehlingen veranstaltete Prummetaatfest sein Nach-Flut/Corona-Comeback. Einziger Wehrmutstropfen damals: das regnerisch-kalte Wetter. Doch das war heuer dank Sonne satt kein Thema und so huldigte man ausgiebig der heimischen Frucht, der das Fest seinen Namen verdankt: der Prumm, zu hochdeutsch der Pflaume. Das tut man in Ehlingen schon seit den 1960er Jahren, allerdings wird erwähnte Prumm nicht etwa pur verinnerlicht, sondern im Backes des Dorfes zu auf einmalige Weise duftendem und natürlich auch schmeckendem Pflaumenkuchen, eben der Prummetaat, verarbeitet. Insgesamt zwanzig Bleche Prummetaat – mit und ohne Streusel – wurden im historischen Backhaus gebacken und waren wie immer kurzerhand ausverkauft.
Ob vor Ort oder zuhause – Prummetaat geht immer
Denn es sind nicht „nur“ die Ehlinger, die den Hefeteig-Kuchen zu schätzen wissen. Auch in der näheren Umgebung und sogar in der Grafschaft ist das Prummetaatfest offenbar mehr, als „nur“ ein lukullischer Geheimtipp. Dabei wird die Prummetaat entweder mit Kaffee, Sahne und/oder einem Kaltgetränk direkt vor Ort an der Alten Schule genossen oder zum heimischen Verzehr mitgenommen. Auf den obligatorischen Run auf die Spezialität war das Prummetaatfest-Team bestens vorbereitet: „Schon allein wegen des hervorragenden Wetters haben wir zwei Bleche mehr gebacken“, so Robert Füllmann, dessen Vater Ernst Füllmann das Kult-Fest einst ins Leben rief.
