„Fahrt ins Blaue“ der Andernacher Projektwerkstätten
Ehrenamtler gingen auf große Moseltour
Andernach. Das Engagement der unterschiedlichen Andernacher Projektwerkstätten wurde mit dem Ehrenamtspreis für herausragende Verdienste gewürdigt. Diese Auszeichnung sollte gebührend gefeiert werden, doch die Pandemie machte dem Vorhaben zunächst einen Strich durch die Rechnung. Dies wurde aber jetzt mit einer „Fahrt ins Blaue“ voller Überraschungen und moderiert vom Ehrenamtsbeauftragten Rüdiger Schäfer nachgeholt.
Das erste Ziel war Alken an der Mosel. Dort wartete die „MS Goldstück“ auf die Gruppe und lud zu einer Moselfahrt ein. Die Fahrt entlang der Mosel führte vorbei an geschichtsträchtigen Orten, bis das Schiff schließlich durch die Schleuse in Müden gehievt wurde. Wendepunkt war der Ort Pommern, dann ging es wieder zurück nach Alken.
Doch der Ausflug war noch lange nicht zu Ende. Eine weitere Überraschung wartete in Udenhausen, der Heimat von Barbara Vogt. Die Büroleiterin der Andernacher Stadtverwaltung ist in der Nähe von Boppard zu Hause und hat dort ein äußerst liebevoll gestaltetes Heimatmuseum eingerichtet, das zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit einlud: In der Küche sitzt die schwarz gekleidete Oma unter einem Spruch „Lerne leiden, ohne zu klagen“, im oberen Stockwerk erinnert ein Bett mit Federplumeau und Wärmeflasche an frühere Zeiten, und im angrenzenden Stall führt der Bauer eine Kuh am Strick. In der neu renovierten Scheune wurden die Andernacher Ehrenamtler köstlich von der Hausherrin bewirtet. Barbara Vogt berichtete von der Entstehung des Heimatmuseums sowie von ihrer Sammelleidenschaft und erläuterte weitere Vorhaben. So soll diese Örtlichkeit in naher Zukunft auch als Kulturstätte für verschiedene Veranstaltungen dienen.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Andernach
