Jahreshauptversammlung der Wadenheimer Bürgergesellschaft

Ehrenurkunde für Hans-Jürgen Ritter

Ehrenurkunde für Hans-Jürgen Ritter

Der Vorsitzende Wilfried Sommer, re., und der Vorstand ehrten Hans-Jürgen Ritter mit einer Urkunde für besondere Verdienste, die er aus Krankheitsgründen nicht entgegennehmen konnte.Foto: -fix-

28.03.2017 - 17:32

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der hintere Saal des Bahnhofsrestaurants war fast voll besetzt. Hier begrüßte Wilfried Sommer die Mitglieder der Bürgergesellschaft Wadenheim zur ersten Jahreshauptversammlung in seiner „Amtszeit“. Als Ehrenvorsitzender verfolgte Horst Felten mit wachem Interesse die Sitzung, hatte er sie doch 26 Jahre selbst geleitet. Ihm gebührte ein besonderer Gruß. Ehrung und ein stilles Gedenken erfuhren die, die im vergangenen Jahr verstorben waren. Nun verlas der Vorsitzende den nächsten Tagesordnungspunkt, den Jahresbericht 2016. Hier erfuhren die Mitglieder, dass es Schwierigkeiten mit der EDV gab, die aber nach geraumer Zeit beseitigt werden konnten. Lob und Dank gab es von Wilfried Sommer für den neuen Vorstand, der ihm in dem ersten Jahr zur Seite stand. Besonderer Stolz kam auf, als er vom Maibaumaufstellen berichtete. Im vorigen Jahr ging das ganz ohne technische Hilfe vonstatten, weil alle Hand in Hand die „Sache“ stemmten. Die Ersparnisse, die dabei entstanden, wurden an den Blandine-Merten-Kindergarten weitergegeben. Mit dem Betrag konnten neue Tische und Bänke angeschafft werden. Mit 43 Personen startete die Bürgerfahrt, die von Renate und Gerd Kaul bis ins Kleinste ausgearbeitet worden war. Ziel waren das Elsass und der Schwarzwald.



Das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung


Bei der kölschen Nacht an der Grundschule hatte man sich etwas mehr Besucher tagsüber erwartet. Doch hier machten höhere Mächte einen Strich durch die Rechnung. Durch die enorme Hitze blieben die Leute lieber zu Hause oder gingen ins Schwimmbad. Dafür herrschte abends ein größerer Andrang, und der sorgte auch dafür, dass die Feier keine „Miesen“ veranlasste. Wilfried Sommer bat noch mal darum, dass man doch die Veranstaltungen des Vereins mehr besuchen solle, da mit dem Erlös zum Beispiel auch, wie im vorigen Jahr, die Tagesfahrt mitfinanziert werde. Die Tour nach Köln mit Essen und anschließendem Besuch des Hänneschen-Theaters ist allen noch in lieber Erinnerung. Eben auch, weil in der Pause der Direktor des Theaters alle begrüßte und die Zeit bis zur nächsten Hälfte mit kölschen Anekdötchen überbrückte.

Zur Tradition gehört auch das „Döppekooche-Essen“ im Mehrgenerationenhaus. 140 Personen nahmen daran teil, und mit dem Erlös wurde der Martinsumzug unterstützt.

Die Lesestunden mit Brigitte Blüm im Hotel Krupp finden regen Anklang. Sie sagte auch wieder einen Termin für Ende des Jahres zu, was die Anwesenden mit Applaus bedachten. Gemütlichkeit war beim Adventskaffee angesagt. Alleine schon durch das Musizieren von Jennifer Jakobs kam eine angenehme Atmosphäre auf. Der Nikolaus (Horst Felten) hielt eine launige Rede, und die Spende in Höhe von 150 Euro von der KSK wurde komplett an den Kindergarten weitergeleitet.


Neue Mitglieder begrüßt


Zur Freude aller Anwesenden verkündete der erste Vorsitzende den Zugang von neuen Mitgliedern und überreichte Brigitte Blüm, Renate und Gerd Kaul Blumen und Präsente für die ehrenamtliche Mitarbeit im Verein. Brigitte Meister legte den Kassenbericht vor, der den Kassenprüfern Leo Bitzen und Jörg Hahndorf eine ordnungsgemäße und korrekte Buchführung bestätigte. Somit stand auch der Entlastung des Vorstandes nichts im Wege.

Durch den Tod eines Beisitzers war eine Ergänzungswahl nötig. Im offenen Wahlverfahren wurde Birgit Laux gewählt, die das Amt schon ein Jahr kommissarisch innehatte. Mit Jennifer Jakob rückte die Jugend in den Vorstand. Damit waren die Wahlen abgeschlossen und Zeit, die Pläne für das kommende Jahr offen zu legen. Mangels Helfern haben sich die drei Bad Neuenahrer Bürgergesellschaften Beuel, Wadenheim und Hemmessen zusammengeschlossen, um einen gemeinschaftlichen Maibaum aufzustellen. Zu diesem Zweck wurde extra eine GBR gegründet, um nicht nur die Kosten für den Baum, sondern zusätzlich auch die für die Versicherung zu sparen. Bis zur Landesgartenschau 2022 soll der Maibaum in Beuel stehen, da sich der Platz an der Linde wegen des starken Windes, der sich dort verfängt, als nicht geeignet herausgestellt hat. Am 20. Mai besteht Wadenheim 1.025 Jahre. Dieses Datum gibt Anlass für eine Feier, deren Planung so weit ausgearbeitet ist, dass der Bürgermeister Guido Orthen die Schirmherrschaft übernimmt und eine Ausstellung vorbereitet wird. Diese soll zwei Monate in der Stadtverwaltung zugänglich sein. Besonders stolz ist man auf die Zusage von Hans-Jürgen Ritter, der, wie auch schon zur 1.000-Jahr-Feier, die Festrede halten wird.

Weiter auf dem Terminplan stehen der Sommerklaaf am Mehrgenerationenhaus am 19. August, die Tagesfahrt nach Aachen, die Dieter Jakob bis ins kleinste Detail ausgearbeitet hat, und das „Döppekooche-Essen“ am 10. November. Der Veranstaltungsort für den Adventskaffee steht noch nicht fest. Näheres zu den Veranstaltungen und das Jahresprogramm kann man in den Aushängekästen, zum Beispiel am Kurgarten, oder aus der Presse erfahren.


Ehrenurkunde für Hans-Jürgen Ritter


Eine Ehrenurkunde für besondere Verdienste an Hans-Jürgen Ritter konnte vom Zweiten Vorsitzende Oliver Rösgen leider wegen Abwesenheit des zu Ehrenden nicht überreicht werden, aber der Applaus kam trotz dem ganz spontan.

Zum Punkt „Verschiedenes“ lobte er die Zusammenarbeit im Vorstand und danach schloss Wilfried Sommer die Sitzung, um zum wohlverdienten, gemütlichen Teil überzugehen.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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