Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V. lädt ein
Eigenen Erfahrungen mit alternativen Wohnformen
Henning Scherf referiert am 20. April in der Stadtbibliothek
Koblenz. „Gemeinschaftlich Wohnen, auch in Koblenz?!“ - so lautet der Titel, unter dem Dr. Henning Scherf am Mittwoch, 20. April 2016 um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Forum Confluentes (Zentralplatz 1, 56068 Koblenz) referieren wird.
Der Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V. hat Dr. Scherf anlässlich des zehnjährigen Vereinsbestehens eingeladen. Just 2005, im Gründungsjahr des Vereins, endete Henning Scherfs Amtszeit als Bürgermeister von Bremen und er widmete sein Leben dem Thema: „Neue, alternative Wohnformen“. Ebenso wie die Mitglieder des Vereins Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz ist er von der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens überzeugt. Angesichts des demografischen Wandels wirbt er in seinen Büchern für das gemeinsame Älterwerden von Jung und Alt und mehr Verbindlichkeit im Miteinander. „Mehr Leben – Warum Jung und Alt zusammen gehören“, heißt sein neues Buch. Da Henning Scherf 1987 gemeinsam mit Freunden eine Hausgemeinschaft gründete, kann er nicht nur aus der langjährigen Beschäftigung mit dem Thema, sondern auch aus persönlicher Erfahrung berichten.
Der Verein Gemeinsam Wohnen setzt sich für die Realisierung weiterer Wohnprojekte in Koblenz ein, damit möglichst viele daran interessierte Menschen in einem für sie passenden Wohnprojekt eine neue Heimat finden können. Der Umfang des Vereinsverteilers und die Ergebnisse der Online-Befragung in 2015 belegen, dass es eine große Zahl von Menschen gibt, die nach alternativen Wohnformen suchen. Henning Scherf wird sicher auch einen Einblick in die Vielfalt solcher Projekte geben.
Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung von „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V.“ (www.gewo-koblenz.de), der StadtBibliothek Koblenz und dem Agenda-21-Büro Koblenz (www.agenda21.koblenz.de). Der Referent bittet um eine Spende für den Verein Pan y Arte –Brot und Kunst in Nicaragua. Der Eintritt ist frei.
