Ein Besuch im Hospiz
Die Landfrauen überreichten eine Spende
Bad Neuenahr. Eine Abordnung der Landfrauen konnte die Vorsitzende des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr, Ulrike Dobrowolny beim Besuch des stationären Hospizes in Bad Neuenahr begrüßen. Gemeinsam mit der Schatzmeisterin, Josefine Schwipper und den anderen Vorstandsmitgliedern wurden die Landfrauen durch die Einrichtung geführt, die neuesten architektonischen Ansprüchen entspricht und dabei die Funktionalität nicht aus den Augen verloren hat.
Begeistert bewunderten sie das Pflegebad, die Licht durchfluteten Räume, die überlegte Anordnung der Zimmer – alle mit Balkon oder den Raum der Stille mit einzigartigem Ausblick in die Weinberge und Natur. Die Leiterin, Yasmin Brost, stellte die Arbeit und die Erfahrungen von einem Jahr dar. Sie erklärte die Voraussetzungen für eine Aufnahme im stationären Hospiz.
Für den Betrieb seien neben den Pflegekräften auch Hauswirtschaftskräfte im Einsatz, hier werde täglich frisch gekocht. Das sei auch wichtig für die Lebensqualität der Menschen in dieser Phase, so Yasmin Brost.
Die Patienten werden von ihren Hausärzten betreut. Zwei Seelsorgerinnen stehen vor Ort zur Verfügung, aber auch ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten die Betroffenen in den letzten Tagen des Lebens.
Eine wichtige und bleibende Herausforderung für die Zukunft wird die Finanzierung des Projektes sein. Ein gewisser Anteil an Spenden ist fest einkalkuliert. Bei der Gelegenheit überreichten die Landfrauen 260 Euro. Sie hatten sich zugunsten des Hospizes im Herbst am Flohmarkt in Esch beteiligt und diesen Erlös erzielt.
