Provenzalischer Markt in Remagen
Ein Fest der Düfte und Aromen
Händler aus dem Süden Frankreichs brachten mediterrane Spezialitäten und Lebensart in die Römerstadt
Remagen. Ein wahrer Publikumsmagnet war auch bei der 17. Auflage des Remagener Lebenskunstmarktes der original provenzalische Markt in der Josefstraße. Schon am Freitagnachmittag boten Markthändler, die sonst auf den Märkten von Aix-en-Provence, Marseille und Avignon stehen und jährlich exklusiv nach Remagen anreisen, an ihren Originalständen das Flair des Mittelmeerraums. Und das Publikum ließ sich von den Düften und Genüssen aus dem Süden mitreißen.
Die ganze Vielfalt provenzalischer Genüsse
Auch wenn das sommerliche Wetter am Samstag einmal kurz durch Regengüsse unterbrochen wurde, so herrschte dennoch an allen drei Tagen Hochbetrieb auf dem Markt der Provence in der Josefstraße. Am Sonntag musste man sich regelrecht zwischen den Ständen hindurchschieben.
Südliche Atmosphäre und Lebensart zogen das Publikum magisch an. Ständig dicht umlagert waren die Marktstände mit Leckereien und weiteren Angeboten aus der Provence. Hier duftete es unglaublich, dort durfte gekostet werden. Es gab kaum Besucher, die sich den süßen und herzhaften Genüssen entziehen konnten. Fast alle zogen mit gefüllten Tüten von dannen. Bei den vielen Spezialitäten wie Wurst und Käse, süßes und pikantes Kleingebäck, Brot, Marmeladen, Senfe, provenzalische Liköre, Pastis, Gebäck, Nougat, vielfältige pikante Olivenprodukte und kostbares Olivenöl sowie Gewürze lief den Besuchern regelrecht das Wasser im Munde zusammen. Dazu gab es köstliche französische Weine. Ebenso gab es weitere Spezialitäten, zum Mitnehmen für die mediterrane Küche zuhause.
Mediterrane Dekoration war auch im Angebot
Für das südländische Ambiente in der heimischen Wohnung hielten die Händler provenzalische Stoffe in traditionellen, aber auch ganz modernen Designs ebenso bereit wie Dekorationsgegenstände, handbemalte Miniaturhäuschen, Duftessenzen, Lavendelprodukte und feine Seifen. Ergänzt wurde das duftende und köstliche provenzalische Sortiment durch Keramiken, Gewürze aus Marokko und ein umfangreiches Sortiment aus Trockenfrüchten und Flammkuchen. Neu dabei war ein Teestand mit immensem Angebot.
Heimische Gastronomie freute sich über guten Zuspruch
Sehr gut frequentiert, vor allen Dingen am Sonntag, waren überhaupt die Stände mit kulinarischen Genüssen. Auf dem Marktplatz lockten nicht nur die Außengastronomien, die fast ständig voll besetzt waren, ebenso wie die Tische und Bänke auf dem Marktplatz, sondern auch an den Ständen von Hotel Haus Oberwinter, Casa Antonio Lopez und Au Soleil du Sud herrschte riesiger Andrang. Ebenfalls Hochbetrieb herrschte bei den gastronomischen Betrieben in der Innenstadt. Auch die Stände mit Longdrinks und Weinen, mit Pommes frites oder die französischen Spezialitäten von Jean-Marie Dumaine kamen bestens an. Es gab wirklich kaum etwas, was es nicht gab. Durchgängig belegt waren auch die Außenbestuhlungen der Bäckereien, Cafés und Eisdielen. Überall, wo es etwas zu genießen gab, war hoher Andrang.
Die Menschen genossen eine Vielfalt wie ganz selten.
Da machte auch der eine oder andere Regenschauer am Samstag nicht besonders viel aus. Und, wie von Wirtschaftsförderer Marc Bors zu hören war, haben die Gäste aus der Provence, die dank des guten Kontaktes zu Volker Thehos schon so lange nach Remagen kommen, am Sonntag bereits gefragt, ob sie nächstes Jahr wiederkommen können zum Lebenskunstmarkt 2020. AB
An vielen Ständen durfte gekostet werden.
