Hubertusmesse und regionale Köstlichkeiten auf Burg Pyrmont – Wald und Wild
Ein Fest rund um den Wald und die Jagd
Roes. Hörnerklang und Hundegeläut, dazu ein herbstlich sonniger Morgen – Auf Burg Pyrmont trafen sich Jäger und Naturfreunde am vergangenen Sonntag unter dem Motto „Wild“ auf Burg Pyrmont zum ersten Mal. Unter Federführung der Verbandsgemeinde Kaisersesch und Schieferland Kaisersesch mit freundlicher Unterstützung durch Burgherr Udo Petschnigg erlebten Hunderte von Besuchern eine gelungene Werbung für Wald, Wild und Natur. Mit einer feierlichen Hubertusmesse auf der Turnierwiese wurde die Veranstaltung von Diakon Michael Przesang unter musikalischer Begleitung durch die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ stimmungsvoll eröffnet. Der Geistliche verstand es in seiner Predigt, sehr eindringlich auf die Wichtigkeit der Jagd und die Verantwortung der Jäger für die Natur einzugehen. Am Schluss des Gottesdienstes wurden die anwesenden Jagdhunde gesegnet, darunter waren Schweißhunde, Bracken, Golden-Retriever, ein Deutsch-Kurzhaar und diverse Mischlinge. Auf dem Burggelände hatte die Kreisjagdgruppe Cochem-Zell ihre rollende Waldschule aufgebaut, das Forstamt Cochem informierte über Holz und seine Verwertung, eine Künstlerin hatte interessante Bilder ausgestellt, der BUND informierte, das Weingut Krötz präsentierte ebenso wie das Weingut Schneiders-Moritz Weine, Sekte und Hochprozentiges von der Mosel. Äpfel, Marmeladen und Produkte anderer Obstsorten gab es an einem Stand vom Litzbachhof aus Alflen, Pitsch, der Pfirsichbauer hatte seine Köstlichkeiten ausgestellt und die Metzgerei Wiersch aus Landkern hielt Wildgulasch und Wildbratwurst für hungrige Mäuler bereit. „Ich bin ganz begeistert, was hier in einem solch schönen Ambiente alles geboten wird“, erklärte eine Besucherin aus Bonn, die sich auch gleich mit Marmelade, Wildsalami und Schinken eindeckte. Ebenso wie die anderen Gäste erfreuten sich die großen und kleinen Naturfreunde an den Flugvorführungen eines Falkners, der gleich mit vier Greifen die Beizjagd präsentierte, während sich die jüngeren Gäste im Schatten der Burg im Bogenschießen messen konnten. Bürgermeister Albert Jung zeigte sich am Schluss sehr erfreut über den großen Zuspruch zu dieser Veranstaltung. „Eine gelungene Sache, die die Facetten der Jagd zeigte und vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung unserer natürlichen Ressourcen bewies“, so der VG-Chef. TT
