ReThink e.V.
Ein Gemeinschaftszentrum für alle
Neuwied. Der Neuwieder Verein ReThink verfolgt ambitionierte Ziele mit der Errichtung eines Gemeinschafts-Zentrums. Dieses Zentrum soll als Treffpunkt für Nachbarschaftsaktionen, nachhaltige Projekte und Workshops dienen. Geplant ist die Einrichtung einer offenen Gemeinschaftswerkstatt, die auch für künftige Repair Café-Veranstaltungen genutzt werden soll. Zusätzlich sollen Leih- und Tauschangebote für Bücher, Werkzeug und Haushaltsgegenstände die gemeinschaftliche und nachhaltige Nutzung dieser Gegenstände fördern. Diese Angebote sollen unter einem Dach vereint werden, um Nachbarschaftshilfe, Nachhaltigkeit und soziales Miteinander zu unterstützen.
Meike Barth, Mitgründerin und Vorstandsmitglied von ReThink e.V., betont die Wichtigkeit der Zugänglichkeit dieser Angebote für alle Interessierten im zukünftigen Gemeinschaftszentrum. Das Ziel ist es daher, das Projekt so barrierearm, inklusiv und integrativ wie möglich zu gestalten. Der geplante Standort des Projekts befindet sich im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis, wo auch der gemeinnützige Verein seinen Sitz hat.
Aktuell werden über eine Crowdfunding-Kampagne Spenden gesammelt, um die Finanzierung des Projekts zu sichern und die Pläne in die Realität umzusetzen. Informationen zum Gemeinschaftszentrum und Möglichkeiten zur Unterstützung finden sich auf der Projektseite unter https://www.startnext.com/gemeinschaftszentrum.
ReThink e.V. hat bereits eine Reihe erfolgreicher Projekte und Aktionen umgesetzt. Dazu gehören regelmäßige Hof- und Gartenflohmärkte, ein ökologischer Gemeinschaftsgarten sowie diverse Workshops. In Zusammenarbeit mit der Sozialen Stadt Neuwied, dem Mehrgenerationenhaus und der Pfarrgemeinde St. Margaretha werden Repair Cafés veranstaltet, die ein Zeichen gegen die Wegwerf-Mentalität setzen. Zudem ist ein öffentlicher Bücherschrank geplant, für den die Mitglieder des Vereins eine alte Telefonzelle restauriert haben.
Der Verein zeigt sich optimistisch, auch das neue Gemeinschaftszentrum erfolgreich zu etablieren, und setzt dabei auf die Unterstützung der Gemeinschaft. „Denn“, so Meike Barth, „nur gemeinsam können wir dieses Projekt realisieren, welches sowohl den Bürgerinnen und Bürgern, als auch der gesamten Region zugutekommen wird.“
BA
