Allgemeine Berichte | 07.10.2021

Verbundkrankenhaus Linz-Remagen

Ein Großer geht: Chefarzt Dr. Stephan Adam

Nachfolge ist gesichert

Dr. Stephan Adam verabschiedet sich in den Ruhestand.Foto: privat

Linz. Es war im Oktober 1990 als Dr. Stephan Adam – damals als junger Assistenzarzt – das Franziskus Krankenhaus in Linz das erste Mal betrat. In wenigen Jahren stieg er die Karriereleiter hoch und wurde bereits im September 2000 Chefarztes der Inneren Medizin. Seine Zusatzbezeichnungen umfassen die Intensivmedizin und Notfallmedizin, aber sein Herz schlägt für die Gastroenterologie und die Diabetologie.

„Der Grandseigneur der Inneren Medizin hat diese Fachabteilung von Anfang an geprägt und mit aufgebaut. Mit seinem ruhigen und angenehmen Führungsstil, aber gleichzeitig seinem trockenen Humor gelang es ihm eine flache Hierarchie zu halten, die die Arbeitsatmosphäre immer sehr angenehm machte. Aus medizinischer Sicht war Dr. Adam gerade für junge Ärzte ein wichtiger Stützpfeiler. Er ermutigte die Assistenzärzte zum Lernen. Er war prägend für den heutigen Ruf der Gastroenterologie und hat unheimlich viel dafür getan, dass die gesamte Abteilung für Innere Medizin stetig optimiert und modernisiert wurde“, so Martin Steinhoff, Oberarzt der Inneren Medizin über seinen ehemaligen Chef.

„Seit nunmehr 16 Jahren kenne und schätze ich die Zusammenarbeit mit Dr. Adam sehr. Was ihn charakterlich besonders auszeichnet ist der hohe Stellenwert, den er auf die Familienfreundlichkeit im Berufsleben legt. Das empfinde ich gerade für diese Generation als vorbildlich und herausragend. Bei all seinen Tätigkeiten legte er aber stets den Fokus auf die Menschlichkeit, sei es bei den Mitarbeitern oder den Patienten“, äußert sich Frau Dr. Imogen Scheef über ihren langjährigen Kollegen.

Der Träger des Verbundkrankhauses hat sich bereits früh Gedanken gemacht, wie es nach dem Ausscheiden von Dr. Adam weitergeht und bereits 2019 Dr. Imogen Scheef und Dr. Susanne Molitor als Chefärztinnen der Inneren Medizin angestellt. „Insofern wird die Position des Chefarztes, die Herr Dr. Adam inne hatte, jetzt nicht neu besetzt“, erläutert André Tillmann, Geschäftsführer der Angela von Cordier-Stiftung. Beide Chefärztinnen sind Internistinnen und Fachärztinnen für Pneumologie, einem Fachgebiet, auf das sich das Krankenhaus Linz personell und apparativ mit sehr guten Erfolgen ausgerichtet und überregional an Bedeutung erlangt hat.

Beide Chefärztinnen sind aber auch fundiert und breit ausgebildete Fachärztinnen für Innere Medizin und werden die allgemeine Innere Medizin, wie sie Jahre durch Dr. Adam vertreten wurde, weiterhin engagiert und auf hohem Niveau fortführen.

Auch die Zukunft der Gastroenterologie ist gesichert: Mit Ausscheiden von Dr. Adam wird Tim Wilke als Sektionsleitung dieses Fachgebiet verantworten. Als Internist mit der Zusatzbezeichnung Gastroenterologie ist Wilke bereits seit 2016 als Oberarzt im Franziskus Krankenhaus in Linz tätig. In dieser Zeit konnte das Angebot in der Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Krankheitsbilder gemeinsam mit Dr. Adam stetig ausgebaut werden. „Bis zu seinem letzten Arbeitstag zeichnete Dr. Adam sich dadurch aus, dass er stets offen für neue diagnostische und therapeutische Verfahren war. Ich habe seine Arbeitsweise und seine Person immer sehr geschätzt“, so der neue Sektionsleiter abschließend.

Parallel etablierte Wilke am Franziskus Krankenhaus die gastroenterologische Arztpraxis.

Ab dem 1. Oktober wird das internistische Team zusätzlich durch Dr. Kathrin Busch als Oberärztin komplettiert. Sie ist Internistin und Gastroenterologin und besitzt auch das DGVS-Zertifikat für chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Somit wird neben den Magen- und Darmspiegelungen insbesondere zur Darmkrebsvorsorge zukünftig der Behandlungsschwerpunkt in der Diagnostik und Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen sowie der funktionellen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes weiter ausgebaut.

Damit hat die Allgemeine Innere und die Gastroenterologie des Krankenhauses in Linz auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Besetzung auf diesem Gebiet und kann weiter die Leistungen sowohl ambulant als auch stationär anbieten. Gerade in dieser Kombination einer Behandlung aus einer Hand, die sich bei Bedarf mit weiteren Fachbereichen wie zum Beispiel der Viszeralchirurgie sehr eng und sehr schnell verzahnt sieht Thomas Werner, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, die großen Vorteile für den Patienten.

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