Luftpost aus dem Johanniter-Haus
Ein „Hallo“ an die Welt
Eine „Ballonfahrt für Gefühle und Gedanken“ und die Vorfreude auf eine Antwort aus der Ferne
Sinzig. So luftig-leicht, fröhlich und frei wie ein Ballon auf seinem Weg durch die Lüfte: Dieses Lebensgefühl ist viele Woche her. Nach Ausgangsbeschränkungen und noch sehr zurückhaltenden Lockerungen für Pflegeheime wollen nun Senioren aus dem Johanniter-Haus Sinzig ein „Hallo“ an die Welt senden und auf diese Weise (wieder) in Kontakt treten.
Sie setzen ein Zeichen gegen die Tristesse der gegenwärtigen Situation, machen Hoffnung, tanken Kraft und zeigen: „Wir sind hier, lassen uns nicht unterkriegen und können mit Euch da draußen kommunizieren trotz aller Verbote und Sperren!“
Symbole der Freiheit, der Leichtigkeit und der Hoffnung sind in solchen Krisenzeiten besonders wertvoll, werden von allen positiv wahrgenommen und setzen neue Vitalität frei. Ziel war es, die Bewohner der Einrichtung in den Mittelpunkt zu rücken. Denn sie haben eine Stimme, die sie erheben wollen, um uns zu sagen: „Ja, wir sind vielleicht alt, aber wir haben immer noch genug Willenskraft, um auch diese Krise zu überwinden!
Symbolisch für die Präsenz unserer Bewohner, ihre derzeitige Haltung und für ihren Willen, Kontakt mit der Außenwelt zu suchen, wurden Ballons als Luftpost in die Welt geschickt. . Eine für jeden einzelnen Bewohner der Einrichtung personalisierte Karte bahnt sich sodann ihren Weg durch die Landschaft, hin zu einem noch unbekannten Ziel und einer (noch) fremden Person. Es bleibt spannend: Ob die Nachricht wohl gelesen und gar beantwortet wird?
Vor dem Start wurden personalisierte Postkarten an die Ballons gehangen.
Mit Freude nahmen die Senioren an der Aktion teil.
Dutzendfach schwebten die Ballons in die Lüfte.
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