„Taste of Woodstock“ in der „Kulturwerkstatt“ in Remagen
Ein Hauch von Flower Power
Konzert am 22. September mit Songs von Crosby, Stills and Nash und anderen Singer-Songwritern
Remagen. „Woodstock“ lebt. Zumindest in den Köpfen zahlreicher friedliebender Menschen und der Band „Taste of Woodstock“. Die Band um Frontman Stephan Haar interpretiert die Musik der Singer-Songwriter-Generation um Crosby, Stills and Nash, Neil Young, Joni Mitchell, James Taylor und Eagles in akustischer Besetzung und spielt am Samstag, 22. September, ab 20 Uhr in Remagen in der „Kulturwerkstatt. Der Großteil ihrer Stücke speist sich aus dem Repertoire von Crosby, Stills and Nash.
Dabei stehen die späten Sechziger- und beginnenden Siebzigerjahre im Fokus. Taste of Woodstock paaren perfekten Harmoniegesang mit rhythmischer Finesse. In der Region sind die „Jungs“ ein Begriff. Sie begeisterten in der Bonner Harmonie oder beim Sommergarten des General-Anzeigers.
„Woodstock“ ist jedem ein Begriff – politisch wie musikalisch. Gegen Ende der Sechziger- und zu Beginn der Siebzigerjahre entstand in den Canyons von Los Angeles ein völlig neuer Sound junger Singer-Songwriter. Mitten drin die Band Crosby, Stills and Nash, zu der kurze Zeit später Neil Young hinzustößt.
Im Milieu von Hippie-Kultur und Anti-Kriegsbewegung entwickeln diese Musiker einen Musikstil, der sich aus den Wurzeln des Folk, der (britischen) Rockmusik und der Countrymusik nährt.
Die Besetzung
Dieser Musik haben sie sich verschrieben: Gerd Glock (Gesang, Gitarre), er kann mit Fug und Recht von sich behaupten, zu den Mitbegründern der schwäbischen Beatszene um Nürtingen Mitte der Sechzigerjahre zu gehören. Er formte dort unter dem Namen ‚Ringo‘ die legendären ‚Gents‘. Zurzeit spielt er neben seinem Engagement bei Taste of Woodstock bei der Beatband ‚Firebirds‘. Stephan Haar (Gesang) hat mit Tommy Weger bereits in der gemeinsamen Schulzeit Musik gemacht. Über diverse Bands (Steven Air, Streetfighters) ist er schließlich bei den Bossa Nova Bombers gelandet, mit denen er in den Achtziger- und Neunzigerjahren deutschlandweit aufgetreten ist. Carl Herrlich (Schlagzeug) ist seit 1972 Drummer in unzähligen Formationen. 1979 studierte er an den Musikhochschulen Köln und Aachen Saxophon. Seit 1982 ist er als Saxophonist in Bigbands, Combos und eigenen Projekten unterwegs. Er ist Dozent an der Musikschule Erftstadt für Saxophon, Drums und Keyboard. Dieter Peters (Pedal-Steel-Gitarre, Gitarre, Mandoline, Lap-Steel-Gitarre, Mundharmonika) ist seit 1976 musikalisch am Niederrhein unterwegs.
Ende der 80er machte er einen Abstecher in die Country Music und spielte bei den ‚Copper City Ghostriders‘, wo er sein Pedal-Steel-Spiel vervollkommnete. Markus Quabeck (Kontrabass) arbeitet seit vielen Jahren als Musiker in verschiedenen Projekten zwischen Jazz, Rockmusik und Chanson. Er ist engagierter Musikpädagoge und promovierter Musikwissenschaftler, der in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern wie Chor- und Orchestermusik sowie Musiksoziologie unterwegs ist. Tommy Weger (Gesang, Gitarre), vervollständigt die Band. Er studierte Musikpädagogik in Bonn und ist seit den frühen achtziger Jahren im Bereich des Kabaretts (Bossa Nova Bombers und Die letzten Chauvikaner) und der Musik unterwegs. Weger betätigt sich auch als Autor, so im Bukowski-Projekt ‚Liebe ist ein Höllenhund‘ mit Maximilian Hilbrand. Am Samstag, 22. September, spielen die Hochkaräter ab 20 Uhr in der „Kulturwerkstatt“, Einlass ab 19 Uhr. Karten bei Hauffes Buchsalon, Marktstraße 34, oder der Touristinfo am Markt. Weitere Infos unter kultur-werkstatt-remagen.de.
