Band „Taste of Woodstock“ zu Gast bei Rheinbachs Kultur im Hof
Ein Hauch von Woodstock
Rheinbach. Wenn eine Band zur Spitzenklasse gehört, was das musikalische Können angeht, dann ist es die Band „Taste of Woodstock“. Genau die hatte die Organisatorin von Kultur im Hof, Maria Jansen eingeladen. Auch wenn der Himmeroder Hof sich nur langsam füllte, so tat das der Stimmung der Fans keinen Abbruch. Die Band besteht fast ausschließlich aus Musikern, die die Freude an der Musik in jedem ihrer Lieder spüren ließen. „Taste of Woodstock“ interpretieren die Musik der Singer und Songwriter Generation um Crosby, Stills und Nash, Neil Young, Joni Mitchell und James Taylor in akustischer Besetzung. Der Großteil ihrer Stücke speist sich aus dem Repertoire von „Cosby, Stills and Nash“. Dabei stehen die späten Sechziger und beginnenden Siebzigerjahre im Fokus. „„Taste of Woodstock“ paart perfekten Harmoniegesang mit rhythmischer Finesse. Ihre Auftritte sind von enormer Spielfreude geprägt“, so die eigene Bandbeschreibung auf ihrer Webseite. Und dies stellten die Musiker in Rheinbach zu einhundert Prozent unter Beweis. „Dabei ist es manchmal nicht möglich oder nötig vorher zu proben“, so Gerd Glock der Sänger der Band. Dass das nicht so einfach ist, liegt daran, dass die Musiker von „Taste of Woodstock“ nicht alle in einem Ort wohnen. Schlagzeuger Carl Herrlich kommt aus Köln, Sänger und Gitarrist Gerd Glock, Stefan Haar und Tommy Weger aus Bonn. Einer der Musiker, Bernhard Meyer, war für zwei Auftritte eigens aus Völklingen angereist. Ob mit „Suite Judy Blue eyes“ von „Crosby, Still and Nash“ aus dem Film Woodstock, „Seven Bridges road“ von den Eagles oder „Tell me why“ von Supermode. Die Nashvillemusikfans waren begeistert. „Dies war die zweite Veranstaltung in dieser Woche und an zwei Abenden hintereinander gewesen. Das hat vielleicht dazu geführt, dass nicht so viel Publikum wie sonst kam“, resümierte diea Organisatorin Maria Jansen.
