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Hans Peter Röhrig besuchte mit Freunden das Land – Schule in Bushoki eingeweiht

Ein Herz für das afrikanische Ruanda

14.03.2018 - 10:59

Treis-Karden. Wenn Hans Peter Röhrig etwas anpackt, dann richtig… Der agile Unternehmer hat sich noch lange nicht aufs Altenteil zurückgezogen, obwohl er mit 71 Jahren alt genug wäre: Seine Kulturarbeit ist in der Region ein feste Größe, sein Engagement für soziale Projekte beispielhaft und seine Benefiz-Aktionen spektakulär.

Jetzt kehrte der Seniorchef des gleichnamigen Bauzentrums aus Ruanda zurück, wo er mit seiner Ehefrau Annegret, mit Reiner Meutsch („Fly&Help“) und Freunden des röhrig-Kulturkreises eine Schule für die arme Landbevölkerung einweihte, die zum Teil mit Spenden aus röhrig-Aktionen finanziert wurde. Mit sprühenden Augen erzählt Hans Peter Röhrig von der Freundlichkeit der Menschen im Partnerland, der Herzlichkeit trotz großer Armut und ihrer stets guten Laune und Musikalität. „Zunächst waren wir von Brüssel aus direkt nach Kigali geflogen, wo wir zwei Tage blieben“ berichtet der gebürtige Kardener. „Dort ist es sauber, und das ist eine Großstadt, wie man sie sich in Afrika vorstellt.“ Am dritten Tag ging es dann ins Landesinnere. Im „Land der 1000 Hügel“ gibt es kaum Straßen, und der Geländewagen ist oft das Fortbewegungsmittel im Busch. Zusammen mit Reiner Meutsch weihte der Moselaner als erstes Highlight seiner Reise eine Schule in Bushoki ein, in der 17 Lehrer künftig über 900 Schüler unterrichten werden. „Die Dankbarkeit der Kinder, die Lebensfreude trotz bitterer Armut, das hat uns alle sehr beeindruckt“, sagt Hans Peter Röhrig. Ganz besonders berührt hat ihn die Gastfreundschaft der ruandischen Bevölkerung. „Die haben manchmal nur das, was sie am Körper tragen, trotzdem sind sie zufrieden und freuen sich über kleinste Geschenke.“ Der agile Unternehmer von der Mosel versprach dann auch den Jungen und Mädchen, beim nächsten Besuch richtige Fußbälle mitzubringen, denn die Kids spielen für ihr Leben gern mit dem runden Leder.

Weitere Stationen seines Ruanda-Trips, der übrigens vom Reisebüro Herberholz (Inhaber Florian Hartmann) und Reiner Meutsch organisiert wurde, waren der Abstecher in die Urwälder des Grenzgebietes zwischen Uganda und Ruanda, wo die Delegation aus Deutschland die letzten Berg-Gorillas erleben durften. „Das war aufregend und gleichzeitig schweißtreibend“, erzählt der Kardener, denn die einzelnen Menschenaffen-Familien mussten immer vorher von den Rangern im Dickicht gesucht werden.

Unvergessen ist für Hans Peter Röhrig auch die Bekanntschaft mit der Ärztin Dr. Uta Düll, die seit vielen Jahren mit großer Hingabe in Ruanda ein Krankenhaus betreibt. „Da wird täglich mit einfachsten Mitteln den Armen geholfen, wobei die Improvisation und der Ideenreichtum im Alltag beachtlich ist“, weiß der Moselaner. Sehr beeindruckt hat ihn dennoch der Umstand, dass dort im Notfall aber auch modernste Technik eingesetzt wird. „Da haben die doch tatsächlich vor einer OP per Drohne eine Blutkonserve eingeflogen“, erzählt der begeisterte Ruanda-Fan.

Kürzlich kehrte Hans Peter Röhrig aus dem fernen Afrika zurück. Bereits auf dem Rückflug machte sich die 24-köpfige Delegation Gedanken, wie man effektiv in Ruanda helfen könne. Hans Peter Röhrig, der sich seit Jahren für das afrikanische Land engagiert, hat schon einige Ideen und wer ihn kennt, weiß, dass er schon jetzt wieder konkrete Aktionen im Kopf hat, die der ruandischen Bevölkerung helfen werden. „So wurden beim röhrig Familien-Sonntag bereits Spardosen mitgebracht, die ich für die Aktionen in Ruanda einsetzen soll und Eltern von Mitarbeitern kündigten an, dass sie bei ihrem Geburtstag auch für „Fly & Help“ von Reiner Meutsch sammeln wollen“, berichtet Hans Peter Röhrig. Auch beim „Kultur-Festival“ zu „80 Jahre röhrig“ wurden die an der Info stehenden Spendendosen fleißig gefüllt, so der Seniorchef. Zum Schluss legte Hans Peter Röhrig Wert auf die Feststellung, dass alle Teilnehmer der Delegationsreisen nach Ruanda nicht nur alle Kosten selbst, sondern auch einen zusätzlichen Obolus an die Stiftung abgeführt hätten. TT

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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