Außenbereich des Kinder- und Jugendzentrums Live St. Martin verschönert
Ein Herzenswunsch der Kinder ging in Erfüllung
Rheinbach. „Erstaunlich, was hier plötzlich alles möglich ist“, zeigte sich Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz regelrecht begeistert über das, was die katholische Kirchengemeinde Rheinbach aus dem Außenbereich des Kinder- und Jugendzentrums Live St. Martin gemacht hatte. Auf dem 550 Quadratmeter großen Gelände gibt es jetzt einen „Fußballkäfig“, eine Freiluft-Tischtennisplatte, ein großes Trampolin, ein Basketballfeld und einen Rollrasen zu bewundern, etwas abseits gibt es auch noch eine Grillecke mit gemauerter Sitzbank. Immerhin hat sich die Kirchengemeinde dies rund 50.000 Euro kosten lassen, wie Gereon Schulte-Beckhausen vom Kirchenvorstand erläuterte. Hinzu kamen noch namhafte Spenden von der Kreissparkasse Köln und ihrer Stiftung „Für uns Pänz“, dem Förderkreis Live St. Martin sowie tatkräftige Unterstützung von Michael Quast und seiner Gartenbaufirma.
Spielen hinter dem Haus jetzt möglich
Dabei war es vor allem der Wunsch der etwa 50 Kinder aller Konfessionen, die hier mehr oder weniger regelmäßig ein- und ausgehen, bei gutem Wetter auch einmal hinter dem Haus spielen zu können, so Sarah Hoffmann, die Leiterin des Zentrums. Dass den Kindern damit ein Herzenswunsch in Erfüllung ging, konnte man deutlich sehen. Denn die zwei Dutzend Pänz, die bei der offiziellen Einweihung mit dabei waren, konnten es kaum erwarten, die neuen Spielmöglichkeiten auszuprobieren. Raetz stellte noch einmal heraus, dass er es für unheimlich wichtig finde, dass die Jugend mitten im Zentrum der Stadt einen Platz habe und nicht an den Rand gedrängt werde. Hier gebe es zeitgemäße Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung, und die Betreuung sei hervorragend. Erfreulicherweise kümmerten sich Kirche und Stadt gemeinsam um die Kinder, unter anderem auch durch gegenseitige personelle Unterstützung.
Feierliche Einsegnung
Zuvor hatte Pater Damian Hungs das neu hergerichtete Außengelände feierlich eingeweiht und die Kinder dabei augenzwinkernd ebenfalls mit Weihwasser „gesegnet“. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, dass es mit der Umsetzung der Pläne so schnell und so reibungslos funktioniert habe, denn es wurde bis kurz vor der Übergabe noch fleißig gewerkelt. Auch der Kirchenvorstand habe viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt. „Es fühlt sich einfach großartig an, dass wir jetzt so einen tollen Außenbereich haben“, freute sich Hoffmann. Schließlich gehört es zum Konzept, dass die Kinder im Alter zwischen acht und 18 Jahren selbst bestimmen könnten, was sie machen.
Geöffnet ist das „Live St. Martin“ an Wochentagen von 15 bis 20 Uhr, montags bis 19 Uhr und donnerstags bis 21 Uhr.
