Allgemeine Berichte | 07.02.2018, 09:28 Uhr

Jehovas Zeugen engagierten sich für internationale Bauprojekte und Bibelkursprogramm

Ein Jahr in voller Aktion

Wachtberg. „Hoffe auf Jehova und tue Gutes“, diese Worte der Bibel aus den Psalmen (Kapitel 37, Vers 3) standen im vergangenen Jahr in großen Buchstaben auf der Bühnenwand im Königreichssaal (Gemeindesaal) der Zeugen Jehovas in der Pecher Straße 25. Sie waren das Jahresmotto – und nicht nur dort, sondern auch für die anderen 2.117 Gemeinden in Deutschland und für die insgesamt 120.053 Gemeinden der Zeugen Jehovas weltweit. Gottvertrauen und Gutes tun – das gehörte für sie auch im Jahr 2017 zusammen.

Ein Höhepunkt war die Fertigstellung ihrer Weltzentrale in Warwick, New York (USA). Dieser hochmoderne und ökologisch nachhaltige Neubau, der vor allem durch ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen Ländern errichtet wurde, beeindruckte nicht nur internationale Besucher, sondern auch ansässige Gemeindevertreter sowie Bau- und Naturschutzbehörden. Außerdem wurde an vielen Orten in der Welt die Katastrophenhilfe mobilisiert und große Wiederaufbauprogramme gestartet. Ronja Holstein aus Wachtberg begeistert sich besonders für dieses Programm.

„Mein Onkel ist mit seiner Frau deshalb zur Zeit auf den Nachbarinseln von Curaçao, eine der besonders schwer durch die Naturkatastrophen betroffenen Region.

Es berührt mich zu hören, welche Mühe man sich macht, um Menschen zu helfen, die alles verloren haben: wie schnell und sicher alles organisiert wird, damit die Hilfe auch dorthin kommt, wo sie benötigt wird. Für mich ist das Gutes tun in voller Aktion.“

Briefaktion für Religionsfreiheit in Russland

Im Engagement für Minderheitenschutz und gegen Diskriminierungen beteiligte sich die Wachtberger Gemeinde auch an einer weltweiten Briefaktion für Religionsfreiheit in Russland.

„Als Reaktion auf das dortige Verbot der freien und friedlichen Glaubensausübung, haben wir uns direkt an Vertreter des Kremls und des Obersten Gerichtshofes um Hilfe gewandt“, so Miriam Dauenhauer von der örtlichen Gemeinde. Jehovas Zeugen, Aktivisten und Politiker weltweit, so auch die Bundeskanzlerin, mahnten Russland zum Minderheitenschutz. Trotz Diskriminierungen wie dieser wuchs die Zahl der Zeugen Jehovas 2017 auf 8,4 Millionen Bibellehrer weltweit.

Ihre Haupttätigkeit bestand auch 2017 wieder in ihrem Bibelkursprogramm, an dem in 240 Ländern und Territorien mehr als 10 Millionen Schüler teilnahmen. Auch die 68 ehrenamtlichen Bibellehrer/-lehrerinnen der Wachtberger Gemeinde investierten ihre Mittel und Zeit, um mit mehr als 50 Einzelpersonen und Familien kostenlose Bibelkurse durchzuführen. Rückblickend war es für sie ein bewegtes Jahr in voller Aktion, und auch 2018 wollen sich Jehovas Zeugen trotz angespannter Weltverhältnisse weiterhin vor allem durch Gottvertrauen, christliche Nächstenliebe und gelebtem Glauben auszeichnen.

Pressemitteilung

Jehovas Zeugen

Bonn-Bad Godesberg/

Wachtberg

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