Jubiläumsfeier zu 50 Jahren Radio Andernach
Ein Jubiläum der Gemeinschaft und Partnerschaft
Andernach. Die Bundeswehr und die Stadt Andernach verbinden nicht nur eine besondere, gemeinsame Geschichte, sondern auch der Name des Bundeswehr Radiosenders Radio Andernach. Als ehemaliger Standort des Truppenbetreuungssenders der Bundeswehr, bis zu dessen Umzug nach Mayen im Jahr 2001, ist die Stadt Andernach Namensgeber und seit dem Jahr 2003 auch Pate des Senders.
Radio Andernach sendet nicht nur live aus dem Ausland, sondern seit 2001 auch live aus Deutschland, genauer gesagt aus Mayen in Rheinland-Pfalz. Foto: Bundeswehr/Maximilian Maiwald Foto: Bundeswehr/Maximilian Maiwald
Aus dem Heimatstudio in Mayen bringt Radio Andernach aktuelle Nachrichten und Themenbeiträge aus der Bundeswehr, Deutschland und der Welt in die Einsatzgebiete. Wenn möglich, wird auch mit verlegbaren Studios aus den Einsatzgebieten gesendet. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Radio Andernach, wurde am heutigen Abend die historisch besondere Partnerschaft zwischen der Stadt Andernach und der Bundeswehr erneuert und im Rahmen eines Empfangs gewürdigt.
Zu der festlichen Veranstaltung waren zahlreiche Gäste der Stadt Andernach sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bundeswehr geladen, die gemeinsam diesen besonderen Anlass würdigten. Unter den Ehrengästen befanden sich der Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Christian Greiner, und Kommandeur des Zentrums Operative Kommunikation, Oberst Dr. Ferdi Akaltin.
Christian Greiner hielt zu Beginn der Feierlichkeiten eine Ansprache, in der er die Bedeutung von Radio Andernach für die lokale Gemeinschaft hervorhob. „Radio Andernach ist nicht nur ein wichtiger Informationssender und eine Brücke zwischen Einsatz und Heimat. Wir in Andernach sind sehr stolz, dass dieses Aushängeschild seit 50 Jahren den Namen unserer Stadt trägt“, betonte er.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Unterzeichnung einer neuen Partnerschaftsurkunde zwischen der Stadtverwaltung Andernach und der Bundeswehr. Diese Urkunde symbolisiert die enge Zusammenarbeit und das gegenseitige Engagement beider Institutionen für die Region. Der Kommandeur des Zentrums Operative Kommunikation der Bundeswehr, Oberst Dr. Ferdi Akaltin, lobte die langjährige Kooperation und die wertvolle Unterstützung, die Radio Andernach der Bundeswehr und der Gemeinschaft bietet.
„Die Patenschaft, die die Stadt Andernach seit 2003 mit Radio Andernach pflegt, bekräftigen wir heute mit dieser Feierstunde. Sie soll Teil eines breiten Fundamentes der Anerkennung unserer Streitkräfte in der Gesellschaft sein“, sagte Christian Greiner während der Übergabe der Urkunde. Die Veranstaltung endete mit einem festlichen Empfang, bei dem die Gäste Gelegenheit hatten, sich auszutauschen.
Radio Andernach blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mit einem vielfältigen Programm und einem engagierten Team wird der Sender auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
Pressemitteilung Stadt Andernach
Als Radio Andernach ins Leben gerufen wurde, waren die Luftwaffensoldaten in El Paso, Texas, die erste Zielgruppe. Der Sender hatte jeden Sonntag für eine Stunde eine Sendezeit erhalten, um die Angehörigen der Luftwaffenraketenschule zu unterhalten. Foto: Bundeswehr/Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
Der Somalia-Einsatz gab 1993 den Anstoß für die weitere Zukunft des Einsatzradios. Gemäß dem Motto „Soldaten senden für Soldaten“ wurde im Einsatz der Lagerfunk aufgebaut und vor Ort live gesendet. Foto: Bundeswehr/Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
Nach dem Ende des Mali-Einsatzes der Bundeswehr ist Radio Andernach aktuell nicht mehr dauerhaft mit einer Redaktion in einem Einsatzland vertrete. Foto: Bundeswehr/Niklas Siekmann Foto: Bundeswehr/Niklas Siekmann
Radio Andernach war Anfang 2024 auch bei der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Übung Nordic Response in Nordnorwegen dabei. Foto: Bundeswehr/Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
