Christlicher Hospizverein Cochem-Zell e.V. - Notfallnachsorge im Kreis Cochem-Zell
Ein Nachmittag des Kennenlernens und des Erfahrungsaustausches
Ehrenamtliche trafen sich erstmals im St. Josefsheim in Alf
Alf. Seit vielen Jahren engagieren sie sich jeweils in einem ganz besonderen ehrenamtlichen Dienst an Menschen in existentiellen Lebenslagen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christlichen Hospizvereins Cochem-Zell e.V. und der Notfall-Nachsorge im Kreis Cochem-Zell, die durch die Kooperation vom DRK-Kreisverband Cochem-Zell e.V. und dem Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. gemeinsam ins Leben gerufen wurde.
Erstmals trafen sich die Ehrenamtlichen und Hauptamtliche der Träger der Initiativen nun auf gemeinsame Einladung mit dem Caritasverband zum Kennenlernen und gemeinsamen Gedankenaustausch im St. Josef-Altenheim in Alf. Die freiwillig Engagierten begleiten - im Rahmen der Hospizarbeit - schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg sowie ihre Angehörigen und nahestehende Menschen und teilen mit ihnen ihre Trauer. In der Notfall-Nachsorge sind sie in der Grenzsituation zugegen, wenn es gilt, mit dem plötzlichen Tod eines lieben Menschen konfrontiert zu sein. Im Rahmen der fast dreistündigen Gesprächsrunde wurde deutlich, dass das gemeinsame Thema „Krankheit-Leiden-Sterben-Tod-und-Trauer“ und das Umgehen mit diesen Situationen die Ehrenamtlichen verbindet und das in den jeweiligen Einsatzfeldern Grenzerfahrungen zum Alltag gehören.
Dennoch wurde spürbar, dass die hier engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die Herausforderungen ihrer Aufgabe immer gerne annehmen und das Ziel verfolgen, den von ihnen Betreuten mitmenschlich und einfühlsam beizustehen.
Am Ende des Nachmittags bestand Einigkeit darin, diesen Erfahrungsaustausch nun regelmäßig fortzusetzen und zukünftig intensiver ergänzend zum Wohl der zu Betreuenden zusammenzuarbeiten.
