Allgemeine Berichte | 16.05.2023

Koblenzer Hospizverein e.V.

Ein Ort des würdevollen Lebens – bis zuletzt

Den „Tag der offenen Tür“ am 13. Mai nutzten viele interessierte Bürgerinnen der Region Koblenz, um sich ihr eigenes Bild vom Wirken eines stationären Hospizes zu machen

Gemeinsam wurde auf den gelungenen Umbau der Räumlichkeiten des stationären Hospizes St. Martin beim Tag der offenen Tür angestoßen (v.li.): Andrea Krahe (Hospizleiterin), Brit Schneider (Architektin), Angela Müller-Valkyser (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift), Brigitte Bollinger-Wechsler (Vorsitzende des Verwaltungsrates der Stiftung E. Stift), Alfred W. Hardt (Fördererverein Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein), David Langner (Oberbürgermeister der Stadt Koblenz), Bernd Vohl (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift), Lucie Krzanowski (Geschäftsführerin der Stiftung Ev. Stift) und Lothar Fleck (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift). Foto: Marcus Kneip, Koblenzer Hospizverein e.V

Koblenz. „Hospiz bedeutet Herberge. Wir sind eine Herberge für schwersterkrankte Menschen auf ihrem letzten Weg. Diesen Weg möchten wir so würdeund liebevoll für unser Gäste und deren An- und Zugehörige gestalten wie irgend möglich.“ Mit diesen Worten begrüßte Brigitte Bollinger-Wechsler, Vorsitzende des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift, die vielen interessierten Menschen, die sich zum Tag der offenen Tür in der Kurfürstenstraße 71 eingefunden hatten.

Von November 2022 bis Ende März diesen Jahres wurden die Räumlichkeiten umfangreich durch das Architekturbüro Brit Schneider neu gestaltet und modernisiert. Etwa Zweidrittel der Kosten wurden von dem Träger des Hospizes, der Stiftung Ev. Stift St. Martin, übernommen. Das restliche Drittel wurde durch Spendengelder finanziert. Brit Schneider stellte das Raum- und Lichtkonzept vor und führte zum mit der Hospizleitung auch Oberbürgermeister David Langner durch eines der zehn Gästezimmer. Dieser würdigte in seinen Begrüßungsworten die tiefgreifende Bedeutung der Hospizarbeit. Gemeinsam mit Brigitte Bollinger-Wechsler bedankte er sich für das große Engagement der über 160 Ehrenamtlichen im Koblenzer Hospizverein e.V., dem Kooperationspartner des stationären Hospizes St. Martin.

Ein Rahmenprogramm informierte über Themen der Hospizarbeit, wie zum Beispiel den aktuellen Status bei Paragraph 217 (assistierter Suizid).

Viele der Besucher*innen waren erstaunt, wie angenehm hell, offen und freundlich die Atmosphäre in einem stationären Hospiz ist. Der Rundgang durch die Einrichtung brachte ihnen auch durch die Gelegenheit zum Austausch mit den Mitarbeitenden ein neues Bild von der Hospizarbeit. Erfrischende Freude schenkte zudem Claudio Zanette, Geschäftsführer von eGeLoSIa, der persönlich vor Ort sein bekanntes Eis kostenfrei verteilte.

„Es war ein wunderbarer Tag, den wir zusammen mit unserem großen Team aus Haupt- und Ehrenamt gestaltet haben. Gemeinsam wurde viel gelacht und das Leben gefeiert“, so Andrea Krahe, Leiterin der stationären Hospizes St. Martin. Pressemitteilung des

Koblenzer Hospizverein e.V.

Gemeinsam wurde auf den gelungenen Umbau der Räumlichkeiten des stationären Hospizes St. Martin beim Tag der offenen Tür angestoßen (v.li.): Andrea Krahe (Hospizleiterin), Brit Schneider (Architektin), Angela Müller-Valkyser (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift), Brigitte Bollinger-Wechsler (Vorsitzende des Verwaltungsrates der Stiftung E. Stift), Alfred W. Hardt (Fördererverein Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein), David Langner (Oberbürgermeister der Stadt Koblenz), Bernd Vohl (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift), Lucie Krzanowski (Geschäftsführerin der Stiftung Ev. Stift) und Lothar Fleck (Mitglied des Verwaltungsrates der Stiftung Ev. Stift). Foto: Marcus Kneip, Koblenzer Hospizverein e.V

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