Allgemeine Berichte | 21.11.2018

Visite des Partnerschaftsvereins in der italienischen Partnergemeinde Bernareggio

Ein „Parco Wachtberg“ in Italien

Während der Übergabe des Geschenkes im Park von Bernareggio.privat

Wachtberg. Während der diesjährigen Visite des Partnerschaftsvereins Wachtberg in der italienischen Partnergemeinde Bernareggio wurden idyllisch-grüne Kinderspielplätze nach den französischen und deutschen Partnern benannt. Und nicht nur das…

Die Gemeindeband spielte kräftig mit den drei Nationalhymnen auf zur feierlichen Einweihung der grünen Kinderspielflächen in Bernareggio, die jeweils nach den beiden Partnergemeinden La Villedieu du Clain in Frankreich und Wachtberg in Deutschland benannt wurden. „Ein Park der Erholung, der Kommunikation, des Spaßes und Spielens für Kinder – es gibt keinen angemesseneren Ort, um unsere so aktive und kreative Partnerschaft zu würdigen“ bedankte sich Vizebürgermeister Paul Lägel auch im Namen von Bürgermeisterin Renate Offergeld. Gemeinsam mit Mitgliedern des Wachtberger Vereins hatte er sich Mitte Oktober auf die vergnügliche Busfahrt in den Partnerort bei Monza aufgemacht, um immerhin zehn Jahre aktive Partnerschaft mit dem italienischen Verein und der Gemeinde zu feiern.

Vizebürgermeisterin Paola Brambilla hieß die rund 60 Gäste aus Frankreich und Deutschland sehr herzlich willkommen. Besonders freuten sie und ihre Ratskollegen sich über das Geschenk, dass die Wachtberger mitgebracht hatten: eine Silhouette Wachtbergs aus Edelstahl, geschaffen vom Wachtberger Schlosser und Künstler Werner Luhmer. „Ein Sinnbild für die Stärke und Solidität unserer trinationalen Kooperation und Freundschaft“, erklärte Bernadette Conraths, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins.

Verona entdecken

Die italienischen Partner hatten aber nicht nur feierliche Zeremonien vorbereitet: die muntere trinationale Gruppe verlebte einen strahlend schönen Sonnentag zunächst in Verona, in der sie die Schönheit und reiche Geschichte der Stadt unter kundiger Führung entdeckten – von der römischen Arena über die mittelalterliche Erinnerung an Dante Alighieri und die spätere tragische Geschichte der Liebenden Romeo und Julia bis hin zu österreichischen Reminiszenzen und einem ganz neuzeitlichen Shopping-Bummel. Zur Entspannung gab es dann auf dem Heimweg einen wunderbaren Uferspaziergang am Gardasee in Desenzano.

Wie immer hatten die Gastfamilien für ihre Gäste am nächsten Tag auch Ausflüge in die so abwechslungsreiche Umgebung Bernareggios organisiert – Monza, Mailand, Bergamo, sodass es bei der Abschieds-Serata viel zu erzählen gab bei einem Menü, das gänzlich von den Mitgliedern des italienischen Vorstands gekocht worden war. Ein Meisterwerk, fanden deutsche und französische Freunde und dankten singend, tanzend, dichtend mit kreativen Darbietungen. „Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Engagement und Gastfreundschaft unsere jährlichen trinationalen Austauschaktivitäten möglich gemacht werden, sei es für die Schulkinder, für das Jugendcamp oder diesen „Mehrgenerationenbesuch“ – das ist schon etwas Außergewöhnliches“, unterstreicht auch Friedrich Oettler, stellvertretender Vorsitzender des Wachtberger Vereins.

Im nächsten Jahr begrüßen Wachtberg und der Partnerschaftsverein die italienischen und französischen Gäste im Oktober im Drachenfelser Ländchen und wieder gibt es einen großen Anlass zum Feiern: 40 Jahre Partnerschaft mit der französischen Gemeinde La Villedieu du Clain!

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Gemeinsames Kochen mit den italienischen Freunden.

Gemeinsames Kochen mit den italienischen Freunden.

Während der Übergabe des Geschenkes im Park von Bernareggio.Foto: privat

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