Allgemeine Berichte | 29.06.2021

Kinder der KGS Meckenheim werden Glücksbeobachter:innen

Ein Rucksack voller Glück

Frau Naujoks präsentiert einigen Kindern das Buch „Ein Rucksack voller Glück“. Foto: privat

Meckenheim.Auch wenn die Sonne im Leben einmal nicht scheint, wissen die Kinder der KGS Meckenheim, was sie glücklich machen kann, denn sie hatten das große Glück, dass sie an dem Schulprojekt „Ein Rucksack voller Glück“ teilnehmen durften.

Initiiert wurde das Glücks-Schulprojekt von der engagierten Sozialpädagogin Barbara Naujoks der KGS Meckenheim, die dieses kindgerecht für alle 360 Schülerinnen und Schülern anbot.

Zuerst lauschten die Kinder mit leuchtenden Augen in ihren Klassen dem Buch „Ein Rucksack voller Glück“, das wertvolle Anregungen zu einem erfüllten glücklichen Leben bietet.

In dem Buch geht es um Mia und Flo, die richtig schlecht gelaunt sind und alles blöd finden, weil sie nicht wie geplant ins Schwimmbad gehen können. Ihre Mutter erzählt ihnen von einem Glücksrucksack: „Stellt euch vor, dass jeder Mensch - vom Baby bis zum Opa - einen unsichtbaren Rucksack mit sich herumträgt. Darin sind gute oder schlechte Gedanken und Gefühle, die den Rucksack leicht oder schwer machen können.“ Immer besser verstehen und lernen Mia und Flo während des Buches, wie sie den Rucksack mit guten Gedanken und Sichtweisen füllen können, sodass man sich wieder leicht und fröhlich fühlt.

„Wir wollen die Kinder für das Glück im Alltag sensibilisieren, das uns glücklich macht. Es geht uns nicht um das einmalige große Glück, um die Erfüllung eines großen Traumes auf das manche vergebens ein ganzes Leben lang warten“, berichtet die Sozialpädagogin Barbara Naujoks. „Wir möchten den Kindern zeigen, dass jeder glücklich sein kann. Auch wenn ich mich auf einen sonnigen Tag gefreut habe, kann ein Tag mit Regen, in dem ich in die Pfützen gesprungen bin und gesungen habe, mich sehr glücklich machen. Wenn wir es schaffen, den Kindern die Sichtweise des „Halbvollen Glases“ zu vermitteln, wäre es wunderbar.“

Um dies anzubahnen, sollten sich die Kinder in einem ersten Schritt überlegen, was sie glücklich macht. Sie bekamen kleine kopierte Rucksäcke und malten oder schrieben ihre Gedanken dazu auf, während sie Entspannungsmusik hörten, die eine leichte fröhliche Atmosphäre in den Raum zauberte. Alle Glücksrucksäcke wurden anschließend an Stellwänden aufgehangen. Das ein oder andere Kind bekam auf diese Weise auch noch einmal eine Idee, was es glücklich machen könnte.

„Wir möchten die Kinder auf vielfältige Weisen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung unterstützten. Besonders in dieser Zeit ist es wichtiger denn je, den Kindern Möglichkeiten aufzuzeigen, was sie glücklich machen kann“, erklärte die engagierte Schulleiterin Corinna Stühm, die von Anfang an begeistert von der Idee war.

Seit diesem Tag sind die Kinder der KGS auch Glücksbeobachter:innen, denn jeden Abend schreiben sie in ihr persönliches Glückstagebuch, was sie an dem Tag besonders glücklich gemacht haben. Dann ist der Rucksack während der Nacht voller schöner Gefühle und die Kinder der KGS-Meckenheim schlafen mit einem Lächeln im Gesicht ein. Damit die Kinder sich auch an Regentagen daran erinnern, was sie glücklich machen kann, haben sie ein Kleeblatt mit einem Marienkäfer geschenkt bekommen, dass sie an das alltägliche Glück erinnern soll.

Frau Naujoks präsentiert einigen Kindern das Buch „Ein Rucksack voller Glück“. Foto: privat

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