Bundesweiter Vorlesetag
„Ein Schaf fürs Leben“
Bürgermeister Bert Spilles liest Meckenheimer Grundschülern vor
Meckenheim. Seit 2004 gibt es den bundesweiten Vorlesetag, eine Initiative der Stiftung Lesen, der ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung. Er wurde ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Vorlesens für Kinder zu unterstreichen und die Freude am geschriebenen und erzählten Wort zu wecken.
Menschen des öffentlichen und nicht-öffentlichen Lebens sind an diesem Tag im November dazu aufgerufen, an gewöhnlichen und ungewöhnlichen Orten Kindern vorzulesen.
Diese Gelegenheit ergriff Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles gerne und las in der heimeligen Atmosphäre der Schulbücherei der katholischen Grundschule Meckenheim das Buch der holländischen Schriftstellerin Maritgen Matters „Ein Schaf fürs Leben“ vor. Er verstand es, die Kinder mit der Geschichte vom Wolf, der das Schaf eigentlich fressen will, sich aber dann mit ihm anfreundet und das nicht mehr übers Herz bringt, zu fesseln.
Dass gut vorgelesene Geschichten Kinder erreichen und zum Mitdenken anregen, ließ sich gut beobachten. Die kleinen Zuhörer zwischen sechs und neun Jahren lebten die Erzählung mit, stellten Fragen und fühlten mit den agierenden Tieren.
Im Anschluss an die Lesung hatte Schulleiterin Corinna Stühm Aufgaben für die Kinder vorbereitet, bei denen es um das kreative Verarbeiten des soeben Gehörten ging. Bürgermeister Bert Spilles konnte zufrieden sein: Er war einer von über 130.000 Vorlesern deutschlandweit, die an diesem Tag dazu beigetragen haben, Kinder für das Lesen zu begeistern.
