Kooperation der Aktion Mensch mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS)
Ein Tag voller Vielfalt: Inklusionsmobil an der Erich-Kästner-Realschule plus
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am vergangenen Mittwoch erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 einen besonderen Tag, als das Inklusionsmobil zu Besuch kam. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Kooperation der Aktion Mensch mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), bei dem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammengebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler der EKS nutzten die Möglichkeit, das Thema Inklusion nicht nur theoretisch zu erlernen, sondern es auch ganz praktisch zu erfahren.
Auf Initiative der Lehrerin Jessica Sawadda, zugleich Präventionsbeauftragte der Schule, erkundeten die Kinder verschiedene Stationen in der Sporthalle der Schule. Besonders viel Freude hatten sie beim Rollstuhlbasketball. Zu Beginn war es eine Herausforderung, den Rollstuhl zu steuern und gleichzeitig den Ball zu kontrollieren. Doch schnell entwickelten die Kinder Geschicklichkeit, und auf dem Spielfeld wurde viel gelacht, angefeuert und gemeinsam gespielt.
Ein weiteres Highlight war der Blindenparcours. Mit verbundenen Augen und nur durch die Anleitung eines Partners versuchten die Kinder, einen Hindernisparcours zu bewältigen. Dabei erkannten sie, wie wichtig Vertrauen, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind.
Der Besuch des Inklusionsmobils war nicht nur ein großer Spaß, sondern regte auch zum Nachdenken an. Durch die eigenen Erfahrungen konnten die Schülerinnen und Schüler besser nachvollziehen, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderungen im Alltag konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde ihnen bewusst, wie wichtig Rücksichtnahme, Verständnis und Empathie im gemeinsamen Miteinander sind.
Der Tag wird allen Beteiligten als lehrreiche und fröhliche Erfahrung in Erinnerung bleiben – ganz im Sinne einer Schule, in der Vielfalt selbstverständlich dazugehört.
Die Erich-Kästner-Realschule plus bedankt sich herzlich beim Team des Inklusionsmobils für diese wertvolle Erfahrung und freut sich auf zukünftige Projekte, die das Bewusstsein für Inklusion weiter stärken.
