Traditioneller Weihnachtsmarkt des Stammtischs Ling-Ham in Buschhoven
Ein Weihnachtsmarkt mit ganz viel Herz
Kulturveranstaltung erfreut sich in Buschhoven seit Langem großer Beliebtheit und dient dem guten Zweck
Swisttal-Buschhoven. Wer in Buschhoven vor dem Weihnachtsfest noch einmal ganz ungezwungen Freunde und Bekannte treffen möchte, geht einfach zum Weihnachtsmarkt vom Stammtisch Ling-Ham.
Bei Bier und Glühwein und natürlich auch alkoholfreien Getränken, bei Waffeln, Reibekuchen, Bratwürsten und Prager Schinken können die Besucher in aller Ruhe über so manches „klafen“, man wird gesehen und sieht, wer noch so unterwegs ist, kurzum, dieser Weihnachtsmarkt ist „Pflicht“. Im Jahr 2002 hatten die Stammtischmänner die Idee, kurz vor dem Fest einen Weihnachtsmarkt zu initiieren. In den ersten Jahren wurden dabei auch noch Weihnachtsbäume verkauft. Johannes Schmitz, Mitglied des Männerbundes, stellte sein Hofgelände zur Verfügung, von den befreundeten Vereinen wurde sich das Equipment ausgeliehen, und schon ging es los.
Von Anfang an war beschlossene Sache, der Erlös wird für soziale Zwecke gespendet. Ludwig Lambertz, Schatzmeister von Ling-Ham: „Das machen wir seitdem Jahr für Jahr. Ob für die Kinder und Jugendlichen oder die Senioren im Ort, oder wenn es irgendwo eine echte Notlage gibt, wir bringen uns da gerne ein. Wir werden belohnt durch den Spaß, den wir bei all der Arbeit immer noch an unserem Weihnachtsmarkt haben.“
Dass diese ehemalige Junggesellenvereinigung, die sich da vor 25 Jahren gegründet hat, ein so wichtiges Element im Buschhovener Vereinsleben werden würde, haben die Mitglieder der ersten Stunde auch nicht gedacht. Inzwischen ist Ling-Ham auch eine Größe im heimischen Karneval, die stets mit einem ausgefallen Wagen für Begeisterung sorgen.
Ein Weihnachtsmarkt auch für die Kinder
Auch für die Kinder ist der Weihnachtsmarkt noch einmal ein toller Tag.
Im Hof können sie an dem kleinen Karussell gar nicht genug bekommen. Immer wieder steigen sie auf die Figuren und in die Wagen, um mitzufahren, da muss der Papa keine Chips kaufen. Die etwas Größeren bestaunen die Fahrt der Eisenbahnzüge auf der breiten LGB-Spur, die von Tobias Karrenbauer und seinem Freund René Kurscheid gekonnt gesteuert werden. Die Familie Bude hatte die Anlage wieder zur Verfügung gestellt.
Mit einem großen Stand waren auch die beiden Buschhovener Kindergärten vertreten. Dort war noch allerlei für den Gabentisch zu erwerben, von Lichttüten über Frobelsterne, von Nussecken bis zu Marmeladen und selbst gemachten Likören. Den Verkaufserlös ihres Standes können die Kindergärten für ihre eigenen Aufgaben verwenden.
Für die gute Advents- und Weihnachtsstimmung sorgte auch das Bläser-Sextett mit bekannten Weihnachtsstücken.
Fleißige Helfer machen den Unterschied
Um so einen Weihnachtsmarkt jedes Jahr wieder auf die Beine zu stellen, heißt es für alle 22 Aktiven kräftig mit anfassen. Ludwig Lambertz: „Unsere besondere Wertschätzung gilt natürlich der Familie Schmitz, die ihren Hof zur Verfügung stellt, und unermüdlich mitten im Geschehen ist immer Gertrude Schmitz, die da schon morgens um 6 Uhr in der Küche steht, um mit den ersten Vorbereitungen zu beginnen. Auch der Freundesskreis von Johannes Schmitz, die Flakes-Freunde Buschhoven/Morenhoven, bringen sich ein und bewirtschaften den Grillstand, das ist uns natürlich eine große Hilfe. Wir freuen uns ganz besonders, dass so viele Leute aus Buschhoven und Morenhoven immer wieder unseren Weihnachtsmarkt besuchen, um so mehr können wir mit den Erlösen helfen.“
Heiß begehrt waren wie immer die leckeren Reibekuchen.
