Allgemeine Berichte | 31.01.2016

111 Jahre Stadtsoldatencorps Rheinbach

Ein „Weltklasse-Programm“ zum närrischen Abend

Mehr als ein Jahrhundert Frohsinn, Heiterkeit und Stimmung“

Das freut jeden Veranstalter: Ein „volles Haus“ und tolle Stimmung. Hier feiern die Jecken den „Närrischen Abend“ der Stadtsoldaten in der Rheinbacher Stadthalle.

Rheinbach. Diese Session steht beim Rheinbacher Stadtsoldatencorps ganz im Zeichen des 111-Jährigen Jubiläum. „Ein ganzes Jahrhundert Frohsinn, Heiterkeit und Stimmung“, charakterisierte Bürgermeister Stefan Raetz das Wirken der Stadtsoldaten.

Bereits am 21. November wurde die Proklamation des Kinderprinzenpaares gebührend gefeiert. Die Stadtsoldaten, seit Jahren unter der der bewährten Führung des 1. Vorsitzenden und Kommandanten Willi Hohn, haben auch ein Herz für die ältere Generation. So feierten sie zusammen mit den älteren Bürgerinnen und Bürgern bei der Seniorensitzung am 10. Januar. Traditionell hatte das Stadtsoldatencorps zum Kinderball am 23. Januar in die Stadthalle eingeladen. Willi Hohn freute sich über das „volle Haus“. Das Kinderprinzenpaar Felix I. und Fenya I. hatten dazu herzlich eingeladen. Die bunt kostümierten kleinen Gäste erwartete ein Nachmittag mit Tanz, Spiel und viel Spaß.

Närrischer Abend lockte zahlreiche Besucher in die Stadthalle

Gleich danach am selben Tag startete eine weitere Traditionsveranstaltung des Stadtsoldatencorps, der „Närrische Abend“, in der Stadthalle. Wer an diesem Abend einen Blick von der Bühne in den Saal hatte, konnte ein beeindruckendes Bild aufnehmen. Bis auf den letzten Platz gefüllt und bunt kostümierte Jecken, soweit das Auge reichte. Vor dieser Kulisse konnte Willi Hohn die Besucher, Gäste und Vereine zum Närrischen Abend im 111. Jahr des Bestehens des Stadtsoldatencorps begrüßen.

Unter den Gästen war auch Brigadegeneral Wolfgang E. Renner, Kommandeur und Standortältester der Tomburg-Kaserne. Ihm versprach Willi Hohn zur 50. Kasernenerstürmung eine besondere Überraschung. Nach der Begrüßung und dem Einmarsch des kompletten Corps zusammen mit dem Kinderprinzenpaar gehörten die ersten Minuten den Auftritten der Tanzgarden der Stadtsoldaten. Zu Ehren des Bürgermeisters präsentierten das Tanzpaar Bianca Krämer und Markus Lenders zum Lied „Nie mehr Fastelovend ohne Dich!“ einen gekonnten Auftritt.

Der Filialleiter der KSK Köln in Rheinbach, Bernd Weber und Vorstandssprecher Burkhard Kraus von der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel, gehören seit Langem zu den Sponsoren von Veranstaltungen, unter anderem zum Erhalt des närrischen Brauchtums. Kein Wunder also, dass zum 111-jährigen Bestehen die beiden Sponsoren mit einem entsprechenden Scheck aufwarteten. Die Raiba Rheinbach feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Deshalb wurde der Zahl 125 eine Null angehängt und 1.250 Euro gespendet. Die Rheinbacher Filiale der KSK Köln nahm Bezug auf die 111 Jahre und spendete 1.111 Euro. Bernd Weber würdigte auch im Namen von Burkhard Kraus das Engagement des Rheinbacher Stadtsoldatencorps und versprach weitere Unterstützung.

Spitzenprogramm sorgte für tolle Stimmung

Eine besondere Ehrung gab es an diesem Abend für Biggi Schneider für ihre tatkräftige Unterstützung des Musikzuges der Stadtsoldaten. Nach dem Auftritt der Stadtsoldaten ging es weiter im Programm mit den „Kölner Ratsbläsern“. Die schmissige Blasmusik brachte echte Karnevalsstimmung in die Stadthalle. So war schnell vergessen, auch dank der Musik von „Siggis Sahne“, dass die Zuschauer ziemlich lange bis zum Eintreffen dieser Gruppe gewartet hatten. So reihten sich die Höhepunkte mit den Auftritten der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schlossjunker, des Reiter-Korps „Jan von Werth“, der Brauchtumsgruppe „Fidele Kölsche“, um nur einige zu nennen, nahtlos aneinander.

„Es war ein Weltklasse-Programm“, meinten viele der Besucher am nächsten Tag. Noch bis gegen 3 Uhr in der Frühe wurde im Rheinbacher Gürzenich noch gefeiert und getanzt.

Das freut jeden Veranstalter: Ein „volles Haus“ und tolle Stimmung. Hier feiern die Jecken den „Närrischen Abend“ der Stadtsoldaten in der Rheinbacher Stadthalle.
Ohne Sponsoren würde es keinen Karneval geben. Burkhard Kraus (1.v.li.) und Bernd Weber (3.v.li.) bedanken sich für das Engagement der Rheinbacher Stadtsoldaten mit einer finanziellen „Spritze“.

Ohne Sponsoren würde es keinen Karneval geben. Burkhard Kraus (1.v.li.) und Bernd Weber (3.v.li.) bedanken sich für das Engagement der Rheinbacher Stadtsoldaten mit einer finanziellen „Spritze“.

Das freut jeden Veranstalter: Ein „volles Haus“ und tolle Stimmung. Hier feiern die Jecken den „Närrischen Abend“ der Stadtsoldaten in der Rheinbacher Stadthalle.

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