Treffen des Einschulungs-Jahrgangs 1965 von Remagen
Ein Wiedersehen nach vielen Jahren
Remagen. Nach zehn Jahren traf sich der Jahrgang 1958/59 anlässlich der bereits erfolgten oder noch bevorstehenden sechzigsten Geburtstage zu einem ganztägigen Ausflug wieder. War das Treffen vor zehn Jahren noch mit einer Wanderung auf dem Rotweinwanderweg verbunden, ging es diesmal „Seniorengerechter“ zu. Aus Nah und Fern (unter anderem auch aus der Schweiz und Taiwan, vom Bodensee, Ulm und Thüringen) waren die Anmeldungen eingegangen und so traf man sich in der Heimat am Morgen auf dem Marktplatz zu einem Sektempfang mit Imbiss. Immer wieder wurde gerätselt, wer da vor einem steht, da man sich auch schon mal 20 bis 30 Jahre nicht gesehen hatte und trotzdem fiel es nicht schwer, an die gemeinsame Zeit in der Schule anzuknüpfen.
Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Rathaus ging es an der Rheinpromenade entlang zum Schiffsanleger, wo auf der Poseidon die Plätze an Deck eingenommen wurden. Bei herrlichem Sonnenschein wurde die wunderschöne Heimat bestaunt, ein kühles Getränk eingenommen und schon landete man gut gelaunt in Königswinter, von wo man mit der Drachenfelsbahn auf den Gipfel fuhr. Auf der großen Terrasse genoss man den traumhaften Ausblick und aufgrund der tollen Weitsicht, konnte man sogar den Kölner Dom sehen. Dank der reservierten Plätze saß man lange bei einem kleinen Imbiss zusammen und tauschte sich rege aus.
Für den Rückweg nutzten einige wieder die Zahnradbahn, der größte Teil machte dann doch noch eine Wanderung den Berg hinab, mit kleinem Umweg. Beim Übersetzen mit der Fähre wurde nochmals der herrliche Ausblick auf das Siebengebirge genossen. Mit dem Zug von Mehlem aus ging es zurück nach Remagen an die Rheinpromenade, wo das Abendessen eingenommen wurde. Ein schönes Wiedersehen ging hier offiziell zu Ende, der Großteil der Gesellschaft besuchte noch die musikalische Veranstaltung beim lebendigen Marktplatz und somit bleiben angenehme Gespräche, gute Stimmung, ein toller Ausflug und schöne Begegnungen in Erinnerung.
Den Organisatoren Astrid Bogumil und Petra Decroupet wurde nahegelegt, das nächste Treffen bereits in fünf Jahren zu planen. Michael Beck erklärte sich bereit, damit die Zeit bis zum nächsten Wiedersehen nicht so lang wird, ein bis zweimal im Jahr einen lockeren Stammtisch zu organisieren. Hierzu wurden die Handynummern ausgetauscht. Wer an diesen Stammtischen teilnehmen möchte und am Jahrgangstreffen verhindert war, kann sich gerne mit den Vorgenannten in Verbindung setzen.
