Aktionstag am 7. Juni im Kemperhof in Koblenz
Ein Zentrum für Schmerzmedizin
Koblenz. Laut Deutscher Schmerzliga sind zwölf bis 15 Millionen Menschen in Deutschland von länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen betroffen. Davon sind vier bis fünf Millionen stark in ihrem Alltag beeinträchtigt. Hilfe finden solche Patienten bereits seit 13 Jahren in der Schmerztagesklinik im Kemperhof. Da die Zahl der Patienten mit chronischen Schmerzen stetig steigt, wurde die Behandlungskapazität im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof, seit Jahresbeginn verdoppelt. Hier ist ein Zentrum für Schmerzmedizin entstanden. „Ein Schwerpunkt des tagesklinischen Programms basiert vor allem auf einem multimodalen Therapieansatz, das heißt einer Kombination aus medikamentöser, krankengymnastischer und psychologischer Behandlung. Umgesetzt wird diese komplexe Schmerzbehandlung durch ein eng zusammenarbeitendes Team von Ärzten mehrerer Fachdisziplinen, Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegekräften“, erläutert Oberarzt Christoph Hoefing. Er ist der Leiter des Zentrums für Schmerzmedizin und Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin und Leitender Notarzt. Zum Zentrum gehört ebenfalls das Zentrum für Schmerzmedizin MVZ Görresplatz mit seinem Ärztlichen Leiter Dr. Daniel Heinrichs.
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz und in der Reihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“ referiert Christoph Hoefing am Dienstag, 7. Juni, 18.30 Uhr, im Konferenzzentrum des Kemperhofs. Dabei informiert er über die medikamentöse, krankengymnastische und schmerzpsychologische Behandlung. „Die Therapien entwickeln sich ständig weiter und daher ist es wichtig, die neuesten Verfahren vorzustellen.“ Besucher haben nach dem Vortrag ausreichend Zeit, Fragen zu stellen.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht notwendig. Informationen gibt bei der Pressestelle, Tel. (02 61) 4 99 10 04 oder (02 61) 1 37 16 85. Pressemitteilung des
Gemeinschaftsklinikums
Mittelrhein
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