Allgemeine Berichte | 13.07.2021

Eifelverein Remagen wanderte um Dedenbach

Ein abwechslungsreicher Wandertag mit vielen neuen Eindrücken

Hain mit Burg Olbrück im Hintergrund.Foto: privat

Remagen. Start der Samstagswanderung war der Königsfelder Wanderparkplatz an der Landesstraße nach Dedenbach. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Wanderführer ging es in unmittelbarer Nähe zum Vinxtbach auf die Strecke.

Der Vinxtbach, ein kleiner Bach von 19 km Länge entspringt in der Nähe von Schalkenbach-Obervinxt und mündet bei Brohl-Lützing in den Rhein. Der Name kommt vom lateinischen „finis“ für Grenze. Das Besondere an diesem Gewässer ist seine Vergangenheit. War er doch in römischer Zeit Grenzfluss zwischen den Provinzen Ober- und Niedergermanien. Auch spricht man von einer Dialektgrenze zwischen Nordmittelfränkischen und Moselfränkischen Dialekten.

Im weiteren Verlauf der Wanderung wurde der Ort Rodder passiert und das touristisch viel umworbene „Rodder Maar“ wurde erreicht und verzauberte den Blick aufs ruhige Wasser mit einem Teppich aus gelb-blühenden Seerosen, ein toller Anblick. Aber, wo sind die vielen Wasservögel geblieben? Das Rodder Maar bietet kein Futter mehr in Folge der heißen Jahre? Die Frage bleibt.

Als nächstes Ziel erreichte die Wandergruppe den Königssee. Ein ehemaliger Steinbruch in dem Basalt gebrochen wurde. Ursprünglich war er eine Domkuppe des Basaltvulkans Steinberg. Der Steinbruchbetrieb wurde 1943 eingestellt. Durch zwei unterirdische Quellen füllte sich das Kraterloch mit Wasser und weist heute eine Tiefe von ca 30 Meter aus. Beim Bestaunen des Sees, der glatt wie ein Spiegel war, fielen die Algen auf, die den See grün färbten. Einzelne große Fische schwammen unter der Wasseroberfläche, deren Schatten erkennbar waren. Der Königssee ist heute als Angelteich in der Nutzung.

Im weiteren Verlauf mussten einige Höhenmeter bewältigt werden, die mit einem grandiosen Ausblick in die nähere Umgebung und den Westerwald sowie das Siebengebirge belohnt wurden. Kurz vor Königsfeld wurde der Hütte „Schau ins Land“ ein Besuch abgestattet, wo wiederum der Ausblick das dominierende Erlebnis war. Einen kleinen Abstecher zu dem „Steinebüschelchen“ ein ehemaliger Basaltbruch, der noch bis 1951 in Betrieb war, gab Zeugnis schwerer Arbeit im letzten Jahrhundert.

So endete ein abwechslungsreicher Wandertag mit vielen neuen Eindrücken. Doch eine Einkehr im „Vinxtbach-Cafe“ ließ man sich nicht entgehen und genoss leckeren Kuchen und Kaffee.

Hain mit Burg Olbrück im Hintergrund.Foto: privat

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