Dankamt und Begegnung im St. Markus-Haus Wittlich
Ein außergewöhnliches Dreifachjubiläum
100 Jahre Caritas im Bistum Trier, 40 Jahre Caritas-Sozialstation Wittlich und 25 Jahre Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. wujrden gewürdigt
Wittlich. „Jahrestage markieren Punkte, wo man etwas besser, verlässlicher tun kann.“ Mit diesen Worten eröffnete Prälat Franz-Josef Gebert, Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese Trier e.V., die Predigt des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Markus in Wittlich, mit dem der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. gleich drei Jubiläen würdigte: 100 Jahre Caritas im Bistum Trier, 40 Jahre Caritas-Sozialstation Wittlich und 25 Jahre Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
Dem Menschen gerecht werden
„Vor 100 Jahren wurde in Trier eine Struktur geschaffen, die dem Auftrag dient, Werke der Barmherzigkeit, der Nächstenliebe zu schaffen. Auch wenn vorher bereits vieles in diesem Sinne geschah, hier geschieht Neues, weil es in neuer, organisierter Form geschieht“, so Prälat Gebert, der auch auf die Vergänglichkeit alles Geschaffenen hinweist, wie es Kohelet mit der Metapher „Windhauch“ umschreibt. „Aber man muss Kohelet ruhig aus realistischer Sicht heraus sehen: Was Menschen nun an organisierter sozialer Arbeit leisten ist das Neue, man darf nicht mutlos werden. Der gute Wille allein reicht nicht aus, es ist immer unsere Aufgabe, es gut zu machen, dem Menschen gerecht zu werden und dessen Würde zu achten. Achtsamkeit und Fachlichkeit sind unabdingbar, denn in jedem Hilfebedürftigen begegnet uns Jesus, jede Begegnung ist eine Begegnung mit dem Antlitz Christi. Und so dürfen wir all denen Danke sagen, die sich für die Menschen einsetzen. Auch dies ist ein Grund zum Feiern, es hat sich vieles zum Guten verändert.“
Ein Zeugnis der Nächstenliebe
Am Ende des von Prälat Gebert und Stadtpfarrer Bruno Comes zelebrierten und von Diakon Ulrich Weinand assistierten Festgottesdienstes gratulierte Caritasdirektorin Katy Schug den Verantwortlichen des Diözesancaritasverbands für ein Jahrhundert anspruchsvolle Arbeit mit und für Menschen im Bistum Trier und wünschte weiterhin Gottes Segen. Auch der Caritas-Sozialstation Wittlich zollte sie aufrichtigen Dank: „40 Jahre leisten unsere Mitarbeiterinnen Tag aus, Tag ein ihren Dienst am kranken, alten und behinderten Menschen - stets mit hohem persönlichen Einsatz und großem Engagement. Wir bedanken uns bei Ihnen allen und Ihrer Leiterin Christiane Klar für das herausragende Zeugnis, das sie im Sinne der Nächstenliebe geben!“
Ebenso stolz ist die Caritasdirektorin auf den 1991 gegründeten Mitgliederverband der Caritas, der die beiden Landkreis Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell umfasst, nun über 40 Dienste aufweist und in dem insgesamt 380 Mitarbeiter beschäftigt sind. „Mit unseren Beratungsdiensten, den ambulanten Diensten und den Tafeln erreichen wir Jahr für Jahr weit mehr als 10.000 Menschen in besonderen Lebenssituationen und Notlagen, denen wir weiterhelfen. Danke all unseren engagierten Mitarbeitenden. So sind wir ein Gesicht der Kirche.“
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Pfarrer Bruno Comes würdigte ebenfalls das Wirken des Caritasverbands und betonte die gelungene Zusammenarbeit von Pfarreiengemeinschaft und Dekanat in den verschiedensten Feldern.
Beim anschließenden Empfang im St. Markus-Haus nutzten die eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Kommunen, der Institutionen und der Nachbarcaritasverbände die Gelegenheit zum Gedankenaustausch – auch mit Monsignore Helmut Gammel, der vor 25 Jahren als Regionaldekan bei der Gründung des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. maßgeblich beteiligt war, dem ehemaligen Geschäftsführer der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich, Herrmann Barth und die Vorstandsmitglieder Thomas Mauer und Alfons Prinz, die ebenfalls von der ersten Stunde des neugegründeten Verbandes dabei waren. Eine überaus gelungene Veranstaltung anlässlich eines außergewöhnlichen Dreifach-Jubiläums, das noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird. Pressemitteilung des
Caritasverbands
Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
