Gesang und Gedanken für den Frieden in der Welt
Ein besinnlicher Abend in der Anna-Kapelle
Ein außergewöhnliches Konzert mit Taizé Gesang
Bachem. Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit seiner Botschaft von Frieden und Versöhnung hatte die Sängerinnen und Sänger von „Ahr-Capella“ in die Sankt-Anna-Kapelle in Bachem zu einem Taizé-Abend eingeladen. Ortsvorsteher Ulrich Stieber begrüßte die Gäste als Vorstandsmitglied des veranstaltenden Bachemer Kapellenvereins und gab ihnen eine kurze Erläuterung zum Thema „Taizé“. Unter dem Motto „Gesang und Gedanken für den Frieden in der Welt“ mit Taizé-Gesängen sowie mit Gedichten und kurzen Prosa-Texten zwischen den einzelnen Stücken gestaltete der Chor mit 14 Damen und fünf Herren unter Leitung von Wolfgang Geller den Benefizabend in der abgedunkelten Kapelle, die nur von Kerzenlicht erleuchtet war. Die elf von klaren und schönen Stimmen vorgetragenen Melodien, die durch Frère Roger, dem Gründer der Gemeinschaft von Taizé, einem internationalen ökumenischen Männerorden mit Sitz im gleichnamigen Ort in Frankreich, geschaffen wurden, waren zeitlos und schön und zogen die Zuhörer in der Kapelle in ihren Bann. Der Chor intonierte Stücke in Latein und Englischer Sprache, ganz besonders war das „Magnificat“, das sie als Kanon sangen. Am Ende des Konzerts bedankte sich Wolfgang Geller in einer kurzen Ansprache dafür, dass er mit seinem Chor erstmals in dieser Kapelle mit ihrer großartigen Akustik singen durfte. Nach lange anhaltendem Applaus der Besucher leitete Geller zum letzten Lied „Dona Nobis“ über.
Ulrich Stieber bewertete am Ende dieses außergewöhnlichen Konzerts das Gehörte vollkommen richtig mit seinen Worten, dass die Qualität eines Konzerts nicht an seiner Länger gemessen werden kann, denn diese knappe dreiviertel Stunde waren für die Ohren der Zuhörer klanglich eine Offenbarung. Die einfachen Gebete, Wünsche und Meditationen, die Frère Roger in seinen Liedkompositionen und Texten zum Ausdruck gebracht hat, berühren die Zuhörer und lassen nachdenklich stimmen. Stieber bedankte sich bei Wolfgang Geller und seinen musikalischen Mitstreitern mit einem guten Tropfen aus den Bachemer Weinbergen. Abschließend bat Stieber um eine Spende für St. Anna, da beispielsweise der Glockenturm dringend einen neuen schützenden Anstrich braucht und ein außen gelegener Stein am Chorfenster erneuert werden muss.
