Theaterverein „Lüfthildis Mysterienspiele“
Ein dunkles Kapitel der Geschichte Meckenheims und Rheinbachs
Lüftelberg. Ein dunkles Kapitel der Geschichte Meckenheims und Rheinbachs wurde von Kurt Faßbender in dem Theaterstück über den Hexenrat auf Lüftelberg umgesetzt. Er verarbeitete darin die Schilderungen des Stadtrates Herrmann Löher aus Rheinbach, der seinerzeit zunächst die Ankläger unterstützte, dann aber selbst angeklagt und verfolgt wurde. Er konnte nach Amsterdam fliehen und schrieb dort seine Erlebnisse nieder.
Cl. Wüller schreibt in seinem Werk „Die Rheinbacher Hexe“ 1881: „Zu der Zeit, in welche unsere Erzählung(d.h. das Theaterstück) spielt, war Lüftelberg eine zum Amte Bonn gehörende Herrlichkeit, mit welcher der Amtmann Schall belehnt war, welcher in dem dortigen stattlichen Burghaus wohnte. In dem großen, saalartigen Zimmer zu ebener Erde, welchem die zierliche Wandbekleidung von gedunkeltem Holztäfelwerk ein altertümliches Aussehen verlieh, saßen an demselben Nachmittage des 2. August 1636 mehrere Männer um den mächtigen Eichentisch und unter diesen der Rheinbacher Schöffe Dietrich Halfmann. Außer ihm waren, wenn wir die für uns gleichgültigen Persönlichkeiten unberücksichtigt lassen, noch da der Amtmann Schall, der Doctor Jan Moden mit seinem geheimen Rat Marckolf, Bartholomäus Winssen, Schultheißen von Meckenheim und jene Persönlichkeit, über deren Dasein eine vollständige Klarheit sich nicht hat erzielen lassen, der verächtliche Geck Augustin, welcher zu damaliger Zeit das Amt eines Schultheißen in Flerzheim und Lüftelberg bekleidete.“
Im 17. Jahrhundert wurden in Meckenheim etwa 70, in Flerzheim 30 und in Rheinbach 25-30 Personen als Besessene verbrannt. Verleumdungen, Rufmord, Habsucht und Verfolgung Andersdenkender sind auch heute noch immer als Ursache für viel Leid allgegenwärtig. Der Theaterverein „Lüfthildis Mysterienspiele“ hat das Stück überarbeitet und freut sich, es in der Burg Lüftelberg aufführen zu können.
Die Aufführungen finden in der Burg Lüftelberg statt am 25. Mai 2024 um 18 Uhr; 26. Mai 2024 um 17 Uhr; 30. Mai 2024 um 17 Uhr; 1. Juni 2024 um 18 Uhr; 2. Juni 2024 um 17 Uhr.
Die Karten kosten 15 Euro (Schüler*innen und Studierende 10 Euro). Die Karten sind über Eventim und die Vorverkaufsstellen erhältlich.
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