Weihbischof Gast beim „Internationalen Fest der Begegnung“ in Schönstatt
Ein kleines Abbild von Weltkirche
Vallendar/Schönstatt. Unter dem Motto „Endlich wieder“ fand in Schönstatt-Vallendar nach zweijähriger Pause das „Internationale Fest der Begegnung“ statt. „Menschen verschiedener Nationen finden immer wieder ihren Weg zum Wallfahrtsort Schönstatt bei Vallendar. Das Team der Pilgerzentrale, mit der Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, will mit diesem Fest Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zusammenbringen“, erläutert Wallfahrtsleiterin Schwester M. Janika.
Das Fest begann mit einem international gestalteten Gottesdienst in der Pilgerkirche. Mehr als 200 Gläubige konnten daran, unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen, teilnehmen. Per Live-Übertragung war es möglich, die Messe auch von Zuhause mitzufeiern. Viele Elemente zeigten die unterschiedlichen Nationalitäten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der Einzug mit den Landesfahnen, Lesung, Fürbitten und Lieder in verschiedenen Sprachen. Eine Gruppe von Afrikanern, die aus Guiné Bissau und Cabo Verde stammen, gestaltete mit Trommelklängen singend und tanzend den Gabengang.
Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters ging in seiner Predigt auf die Frage „Wollt auch ihr weggehen?“ aus dem Johannesevangelium (6,67) ein. Der Glaube fordere auch heute zu Entscheidungen heraus. Das sei kein „Fingerschnippen“. Gerade angesichts der Katastrophen und der Bedrohung durch die Pandemie gebe der Glaube die Kraft, vertrauen zu können und neue Hoffnung zu schöpfen.
In Schönstatt erlebe er oft, dass sich ein „Stück Weltkirche“ abbilde. Menschen verschiedener Nationen kämen hier zusammen und gäben ihrem Glauben und ihrer Hoffnung Ausdruck. Es sei wichtig, sich gegenseitig zu ermutigen, Jesus nicht zu verlassen. Pater Lothar Herter, Wallfahrtsleiter am Ort Schönstatt, dankte Weihbischof Peters für sein Kommen und seine Mut machenden Worte.
Im Anschluss an den Gottesdienst nahm sich der Weihbischof Zeit, die Menschen zu begrüßen. Jemand äußerte anschließend: „Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit einem Bischof gesprochen habe.“ Der Nachmittag wurde gestaltet von einem kulturellen Programm. Tänze und Lieder aus Afrika, Brasilien, Kroatien, Deutschland und den Philippinen regten zum Mittanzen vor der Bühne an. Eine Spielstraße für Kinder lockte Familien an, die beim Fest verweilten.
Zum Abschluss des Programms erhielten die Gäste ein brennendes Licht. Mit diesem waren alle eingeladen, eine Person aus ihrem Bekanntenkreis, die von der Pandemie oder einem Schicksalsschlag besonders betroffen ist, geistig mit zur Gnadenkapelle zu tragen. Singend und betend schlossen sich mehr als 100 Personen der Prozession an. Pater Antonio Bracht betete am Urheiligtum in verschiedenen Sprachen und spendete den Segen.
„Viele Familien und Einzelpersonen nahmen die Gelegenheit wahr, im Anschluss daran einen Einzelsegen zu erhalten“, berichtet Schwester Janika.
Der Gottesdienst ist weiterhin abrufbar auf https://www.youtube.com/watch?v=LF3wHPuNdao.
Pressemitteilung des
Bistums Trier
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