Wilfried Lülsdorf liest „MordsPech“
Ein mörderischer Freitag
Ließem. Am Freitag, dem 13. Dezember 2024, lädt der Büchereiverbund Wachtberg zu einer besonderen Lesung im Kulturzentrum Köllenhof in Ließem ein. Der bekannte Autor Wilfried Lülsdorf stellt um 19.30 Uhr seinen vierten Band der beliebten Wachtberg-Krimi-Reihe vor. Das Werk mit dem Titel „MordsPech“ setzt die Tradition der Wortspielereien rund um den Ort Pech fort, nachdem bereits „PechMariechen“, „KünstlerPech“ und „PechVogel“ erschienen sind.
Der neue Band kombiniert zwei Handlungsebenen. In einer rückblickenden Parallelhandlung erfahren Leserinnen und Leser mehr über die Vorgeschichte der Hauptfiguren Alexander Hopp und Jana Jäger, bevor sie nach Wachtberg kamen. Alexander Hopp ist Journalist, während Jana Jäger als Kriminalhauptkommissarin bei der Mordkommission in Bonn arbeitet. In der Gegenwart müssen sie einen spektakulären Fall aufklären, der sie in die Verwaltungsgebäude von Düsseldorf und Bonn führt. Thematisiert werden Betrug, Ausbeutung, illegale Subventionen, politische Machenschaften und emotionale Verstrickungen – und auch ein Mord bleibt im neuen Band nicht aus. Der Roman beleuchtet darüber hinaus die Gefahren und ethischen Grenzen des investigativen Journalismus und stellt die Frage, wie weit ein Journalist gehen darf, um die Wahrheit aufzudecken.
Für die Lesung erhält Lülsdorf Unterstützung von Madeleine Miloicic, die gemeinsam mit ihm lebendige Dialoge aus dem Buch vortragen wird. Im Anschluss an die Lesung signiert der Autor Bücher und freut sich auf den direkten Austausch mit dem Publikum.
Mit dieser Veranstaltung belebt der Büchereiverbund Wachtberg nach einer altersbedingten Pause die Reihe „Lesungen im Köllenhof“ wieder und plant, diese in unregelmäßigen Abständen fortzusetzen. Dabei soll Wachtberger Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke einem lokalen Publikum zu präsentieren.
Der Roman „MordsPech“ ist im cmz-Verlag erschienen, kostet 15 Euro und ist in den bekannten Verkaufsstellen in Wachtberg erhältlich. Interessierte können sich für die Lesung per E-Mail an DieterDresen@web.de anmelden.BA