Der Lüftelberger Dorfklatsch
Ein neuer Ort mit alter Seele
Lüftelberg.Jüngst wurde die Lüftelberger Pfarrwiese zum Schmelztiegel der dörflichen Gemeinschaft: Der jährliche Dorfklatsch der Lüftelberger Dorfgemeinschaft fand statt. Ursprünglich 2019 ins Leben gerufen, hat diese Veranstaltung laut Daniel Südhof, dem Vorsitzenden der Lüftelberger Dorfgemeinschaft, „nach rheinischer Sicht auf die Dinge bereits das Stadium der Tradition erreicht“. Südhof zeigte sich augenzwinkernd und hochzufrieden mit dem erfolgreichen Ablauf des Events. Das Herzstück der Veranstaltung – der zwanglose Austausch bei Kaffee, Kuchen und selbst mitgebrachten Speisen – erhielt in diesem Jahr ein erweitertes Rahmenprogramm. Die Verlegung des Veranstaltungsortes auf die Pfarrwiese war ein weiterer Meilenstein in der jungen Tradition.
„Wir haben uns sehr über das Angebot des Kirchenvorstandes im Frühjahr gefreut, die vorhandene Infrastruktur und zentrale Lage zu nutzen“, so Südhof.
Neben dem traditionellen gemütlichen Beisammensein bot der Dorfklatsch auch kulturelle Highlights. Im Pfarrhaus fand eine Ausstellung rund um die Ortsheilige Lüfthildis statt, und die angrenzende Bücherei öffnete ihre Türen. Ein besonderer Gast war Frau Dr. Madeleine Will, die bereits 1972 eine Abschlussarbeit über Lüftelberg verfasst hatte. Die Dorfgemeinschaft hat diese Arbeit nun als Nachdruck herausgegeben, ein weiterer Beweis für die tiefe Verbindung zur eigenen Geschichte und Kultur.
Für das jüngere Publikum war ebenfalls gesorgt: Eine Hüpfburg sorgte für ausgelassene Stimmung bei den Kleinen, unentgeltlich zur Verfügung gestellt von der Pohl Solar GmbH. Diese kleine, dorfinterne Veranstaltung bring2 die Menschen zueinander, resümierte die Dorfgemeinschaft, die sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern herzlich bedankte. Mit einer Kombination aus Geselligkeit, Kultur und dörflichem Zusammenhalt setzte der Dorfklatsch ein Zeichen: Gemeinschaft zählt. BA
