Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Ein niedriger U-Wert reicht nicht aus
Kreis Neuwied. Wer sich schon einmal mit den Themen Hausneubau oder Altbausanierung beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, dass der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangswert) eine Aussage darüber macht, wie viel Energie durch ein Bauteil wie eine Außenwand, ein Dach oder ein Fenster nach außen verloren geht. Je kleiner dieser U-Wert ist, umso weniger Wärme dringt durch die Fläche nach draußen. Deshalb werben viele Anbieter von Bau- und Dämmstoffen, aber auch Fertighaushersteller mit niedrigen U-Werten für ihre Produkte. Neben diesem U-Wert spielen aber noch andere Faktoren wie eine kompakte Bauweise, eine luftdichte Ausführung der gesamten Gebäudehülle und der richtige Einbau von Dämmstoffen oder Fenstern eine wichtige Rolle bei der Energiebilanz eines Hauses. Darum sind eine sinnvolle Planung und eine genaue Ausführung sowohl beim Neubau als auch bei der Altbaurenovierung sehr wichtig, um die durch niedrige U-Werte geweckten Erwartungen an die Energieeinsparung nicht zu enttäuschen.
Alle Details, die für eine effektive Energieeinsparung im Haus wichtig sind, erläutern gerne die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Gespräch.
Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden wie folgt statt: In Asbach im Rathaus der Verbandsgemeinde am 2. April von 14.15 bis 17.30 Uhr. In Bad Hönningen im Rathaus am 2. April von 8.15 bis 12 Uhr. In Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 27. März von 15 bis 18 Uhr. In Neuwied in der Kreisverwaltung am 26. März von 12.30 bis 17.45 Uhr. In Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 10. April von 15 bis 18 Uhr. Die Beratung ist kostenfrei. Anmeldung unter 0800 60 75 600, Energietelefon der Verbraucherzentrale, montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.
Pressemitteilung VZ-RLP
