Dorffest in Heimerzheim
Ein ökumenisches Dorffest
Kirchengemeinden von Heimerzheim veranstalten gemeinsam Dorffest
Heimerzheim. Diesmal, wollten sich die Christlichen Glaubensgemeinschaften von Heimerzheim, gemeinsam den Besuchern des Dorffestes präsentieren. Die Achse des Festes war vom Gottfried Velten Platz über die Ballengasse, Kirchstrasse bis zur Bornheimerstrasse vorgesehen. Entlang dieser Festmeile präsentierten sich viele Vereine und Gruppierungen. Der Besucher sollte die Möglichkeit bekommen, sich über die bunte Vielfalt des Ortes zu informieren. Die Vertreter der Katholischen Pfarrgemeinde, der Evangelischen Kirchengemeinde und der Evangelischen Freikirche hatten sich bereits Wochen zuvor getroffen, um gemeinsam zu überlegen, wie sie sich in das Dorfest einbinden könnten. Nach den guten Erfahrungen des letzten Festes war natürlich außer Frage, das Kirchencafe kommt unter die alten Nussbäume des Pfarrgartens. Die Nähe zur Kirchstrasse und somit die Einbindung ins sonstige Geschehen des Dorffestes hatte den Anstoß zu dieser Positionswahl gegeben. Letztlich war es die Wetterkarte von Landwirt Christoph Stippler die zur Entscheidung führte, das Kirchencafe dann doch ins Pfarrzentrum zu verlegen. Dort informierten die Kirchengemeinden über ihr lebendiges Gemeindeleben. So entnahm man den Schautafeln neben liturgischen Informationen auch Termine, Ansprechpartner und Schlagzeilen wie „ Kinderkirche“ - „Kirche und das liebe Geld“ - und Informationen der unterschiedlichen Aktionen. Die Kinderzeitschrift PICO präsentierte ihren Bericht über das „Beiern „ in Heimerzheim und Pater Marek und die Messdiener zeigten in der Sakristei unter dem Motto „ Kirche zum Anfassen“ liturgische Gewänder und Gegenstände. Produkte aus dem fairen Handel, konnte man im Weltladen bei Magret Tzschiesche erwerben. Die Katholische Öffentliche Bücherei hatte ihren Bücherflohmarkt aufgebaut und Peter Heinemann lud mit den Pfadfinder die Passanten unter dem Motto „ Nimm dir ein paar Minuten Zeit „ ein, in die Kirche zu gehen. Kistenklettern vor dem Pfarrzentrum war stets umlagert und die Kindergärten des Ortes präsentierten sich im Raum Sebastian mit Bastel- und weiteren Kreativangeboten. Im Mittelpunkt stand natürlich das Kirchencafe im Raum Sankt Kunibert. Die Frauen der drei Kirchengemeinden hatten die Bewirtung der Gäste übernommen, dabei gönnten sie den Waffeleisen keine Ruhepause. Um den ökumenischen Gedanken zu betonen, hatten die Kirchengemeinden ihren Beitrag zum Dorffest unter das Motto „ Kirche(n) im Dorf „ gestellt, dabei hatte die Evangelische Freikirche den musikalischen Part übernommen. Der Chor unter der Leitung von Alexander/Sascha Nowikow stellte mit dem Lied „Wir sind hier zusammen“ die Christliche Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Für die abschließende Andacht hatten die Seelsorger, Pfarrerin Claudia Müller Bück, Pater Marek und Pfarrer Willi Thiessen in ihren Ansprachen die Seligpreisungen in den Vordergrund gestellt. Die Gemeinschaft, die auch den Trost in traurigen Zeiten benötigt, das Hinschauen und Anpacken da, wo es nötig ist und der ständige Kampf für den Frieden in der Welt. An diesem Tag hatte das Wetter hatte nicht wie gewünscht mitgespielt, jedoch das Ergebnis, auch für die Unterstützung der Seniorenarbeit des Ortsausschusses, kann sich sehen lassen.
