Waldbreitbacher Kirchenchor grüßte Mitglieder durch die Blume
Ein österliches Tête-à-Tête mit Cäcilia
Waldbreitbach. Auch musikalische Kräfte sehen sich in aktuellen pandemischen Zeiten zwangsweise lahmgelegt. Doch der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach möchte nicht einfach so sang- und klanglos entschwinden und hat zum Fest der Auferstehung Christi ein österliches Lebenszeichen farbenfroher Vielfalt gesetzt. Neben Eiern und dem obligatorischen Mümmelmann aus schokoladiger Provenienz legte einer der ältesten Laienchöre aus Rheinland-Pfalz seinen aktiven Mitgliedern einen floralen Gruß aus Osterglocken ins Fest-Nest. Die Narzissen mit dem vielsagenden Titel „Tête à Tête“ kamen von „Blumen Reiprich“, dessen Gründer Helga und Justus Reiprich selbst aktive Mitglieder des Kirchenchors sind. Sängerin Inge Groß wiederum setzte die blumig-bunte Grußkarte passend in Szene. „Gerade jetzt ist es angebracht, durch die Blume ein sonniges Zeichen der Zuversicht und Hoffnung zu setzen, dass ein Tête-à-Tête, also die Möglichkeit zum persönlichen Stelldichein, bald auch für unseren Chor wieder gegeben ist“, betont der 1. Vorsitzende Michael Rams. Optimismus zur Osterzeit in der Hoffnung auf Präsenztreffen und gemeinsamen Gesang – etwas anderes kommt beim Kirchenchor „Cäcilia“ Waldbreitbach erst gar nicht in die Tüte.
