Wachtberger Kulturwochen
Ein offenes Haus mit Bildern auf jeder Etage
Wachtberg-Pech. Gibt es das, ein Haus voller Kunst? Ja, bei Gudrun Berger. Bereits beim letzten Mal, als die Pecher Künstlerin an den Wachtberger Kulturwochen teilnahm, überraschte sie die Besucher mit der Fülle an Bildern, die überall in ihrem Haus verteilt sind. In diesem Jahr lud sie anlässlich der Jubiläums-Kulturwochen (zehnte Auflage) erneut zu sich nach Hause ein - und tut dies nochmals am abschließenden Kulturwochen-Wochenende.
Woraus schöpft die Künstlerin ihre Inspiration?
„Ich fange an zu malen, weiß meistens gar nicht, was es werden soll. Während des Malens erkenne ich etwas und arbeite dann daran weiter“, verrät sie. So einfach ist das? Bei Berger scheint das zu klappen. Überall in ihrem Haus, vom Keller bis zum Dachboden, hängen ihre Bilder - eines schöner als das andere.
Da finden sich feine Aquarell-Zeichnungen, erste Versuche und neuere, ausdrucksstärkere, neben großformatigen Ölbildern, abstrakt, zuweilen mit angedeuteten Blumenmotiven. Zartes gefällt ebenso wie Farbintensives. Bergers Spektrum ist groß. Neuerdings verwendet sie eine Farbrolle. „Da muss ich schnell arbeiten“, erklärt sie. Alle dürfen also gespannt sein - auf weitere Arbeiten von ihr.
Wieder mit dabei war und ist auch Edelgard Jansen mit Fotografien. Neu sind dieses Mal Bilder aus mehreren sich überlagernden Fotos.
So irritiert ein weißer Vogel in überproportional großen, nur in dunklen, fast schwarz gehaltenen Distelblüten. Oder ein Ballon vor einer verschwommenen Häuserfassade, ebenso ein Kranich - durch eine Seifenblase „gesehen“. Lieblingsmotiv von Jansen ist momentan aber der Wald mit all seinen Gesichtern. Besonders schön hat sie so einen Birkenwald mit der Kamera eingefangen.
Das „Offene Haus“ (Am Kottenforst 9, Wachtberg-Pech) von Gudrun Berger ist nochmals geöffnet am Samstag und Sonntag, 10. und 11. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr.
Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
Edelgard Jansen zeigt schöne Fotografien.Fotos: Gemeinde Wachtberg
