Jugend- und Kammerorchester Wachtberg musizierte im Schulzentrum
Ein spektakuläres Ereignis
Interessierte und beeindruckte Kinder und Jugendliche gaben positives Feedback
Wachtberg-Berkum. Am letzten Junimittwoch gab es im Berkumer Schulzentrum eine ungewöhnliche Darbietung für alle Schüler. Das Wachtberger Jugendorchester und das Wachtberger Kammerorchester hatten sich in der Aula eingefunden, um ein Konzert zuerst für die Grundschüler der Schule, danach für Schüler der Sekundarschule zu geben.
Verschiedene Musikarten erklärt
Hans Werner Meurer, der seit vielen Jahren beide Orchester leitet, bereitete es sichtlich Freude, die jungen Zuhörer zu begrüßen und ihnen die verschiedenen Musikarten zu erklären, die sie während des kommenden Konzerts hören würden. Bevor es losging, erklärte er an Beispielen, die die Kinder größtenteils kannten, die Ursprünge der Musik und stellte ihnen über die Projektionswand wichtige Größen vor.
Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Georg Friedrich Händel, Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart sind zwar in längst vergangener Zeit berühmt gewesen. Trotzdem haben sie die klassische Musik geprägt und bis heute eine Basis geschaffen, auf der immer wieder klangvoll aufgebaut wird.
Bunt gemischtes Programm
Zu hören bekamen die Kinder ein gemischtes Programm aus Filmmusik, klassischer Musik, Popmusik und fetziger Rockmusik. Ziel der Veranstaltung war es, den Kindern eine möglichst große Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten und damit die Schönheit von Musik nahezubringen. Der Hit des kanadischen Sängers Michael Bublé „Feeling Good“ machte den Anfang, nachdem Hans Werner Meurer den Inhalt des englischen Liedes für die Grundschüler erläutert hatte. Danach folgte in gut abgestimmter Folge das Doppelkonzert für zwei Violinen und Streicher von Bach, ein Satz aus der g-Moll-Sinfonie von Mozart und moderne Stücke wie die Bohemian Rhapsody, Superstition von Stevie Wonder und manch anderes, mitreißend Hörenswertes. Auch der Chor der Grundschule trug unter der Leitung von Jutta Rau mit seinen Stimmen klangvoll zum Konzert bei. Die erste Resonanz des Konzerts war für die Veranstalter ein großes Kompliment, denn für viele Schüler war ein Konzert in dieser Art ein spektakuläres Ereignis. Das Publikum sei „aufmerksam, neugierig und interessiert“ gewesen, genauso, wie man es sich erhofft hatte, war von Hans Werner Meurer im Nachgang zu hören.
Leicht verdauliche Informationshäppchen
Zwischen den Beiträgen informierte der Orchesterleiter und Musiklehrer in leicht verdaulichen Informationshäppchen über wichtige Eckpunkte, die man kennen muss, wenn man sich dauerhaft mit Musik beschäftigen oder gar ein Instrument erlernen möchte. Den Abschluss der Darbietung machte eine Art musikalische Eisenbahnfahrt, vergleichbar mit dem Great Locomotive Chase von Robert W. Smith. In diesem musikalischen Potpourri kamen die meisten Möglichkeiten, mit Instrumenten, Stimmen oder mit einfachen Gegenständen Musik zu machen, eindrucksvoll zum Einsatz.
Informationen zum Programm, Konzerten und Aktivitäten des Jugendorchesters finden Interessierte unter www.wachtbergerjugendorchester.de.
Hans Werner Meurer begrüßte die jungen Gäste und erklärte kindgerecht Musikkultur und den Inhalt des Konzerts.
