Oberbürgermeister David Langner lobte die neue Rettungswache in Pfaffendorf
„Ein tolles Ereignis für das DRK“
Große Einweihungsfeier eines modernen Gebäudes, das 1,8 Millionen Euro kostet
Pfaffendorf. „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt ein Sprichwort, das auf die neue DRK-Rettungswache in Koblenz-Pfaffendorf passt. Denn es hat 30 Jahre gedauert, bis jetzt die rund 1,8 Millionen teure Rettungswache in der Balthasar-Neumann-Straße offiziell eingeweiht werden konnte.
„Diese Lösung wurde vor allem auch durch die vertrauensvolle und jederzeit unterstützende Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz möglich,“ erklärte Leo Biewer, Präsident des DRK-Kreisverbands Koblenz vor etwa 60 geladenen Gästen. Darunter waren Innenminister Roger Lewentz, Stadtratsmitglieder, Kommunalpolitiker unter anderem aus dem Rhein-Lahnkreis sowie Vertreter aus Wirtschaft und Institutionen.
1989 entstand für Koblenz und Umgebung die erste rechtsrheinische DRK-Rettungswache im Feuerwehrgerätehaus an der Ehrenbreitsteiner Charlottenstraße, was als Übergangslösung gedacht war. Wegen des schlechten Gebäudezustands wurde 1999 der Rettungswagen abgezogen und im Feuerwehrgerätehaus Im Teichert stationiert. Stadtverwaltung und DRK-Kreisverband suchten für eine neue Rettungswache nach einem passenden Grundstück, das nahe an der B42 liegen muss, damit ein schneller Einsatz gewährleistet ist.
Baugenehmigung wurde 2017 erteilt
Im März 2013 fand man das Grundstück an der Balthasar-Neumann-Straße und bekam 2017 die Baugenehmigung. „Wir sind der Feuerwehr dankbar, dass wir ihr Gerätehaus nutzen durften, denn wir müssen die Bevölkerung entsprechend versorgen“, führte Leo Biewer aus.
Gut ausgebildete „Blaulichtfamilie“
„Das sind 1,8 Millionen Euro wert“, unterstrich Innenminister Roger Lewentz, der über eine sehr professionelle und gut ausgebildete „Blaulichtfamilie“ im Land referierte. Er dankte dem DRK Koblenz für diese tolle Rettungswache, die die Situation deutlich verbessert habe.
Oberbürgermeister David Langner betonte, dass die Stadt viel Geld in die Hand genommen hat: „Das haben wir gerne investiert, damit Rettungsfahrzeuge Einsatzstellen auch bei Straßensperrungen und Bauarbeiten schnell erreichen.“ Langner verwies darauf, dass Koblenz für Senioren sehr attraktiv geworden ist: „Viele ältere Menschen kommen hier her, auch wegen der Gesundheitsversorgung“, sagte der Stadtchef und bezeichnete die Einweihung als ein „tolles Ereignis für das DRK“.
Große Rettungswache mit Platz für drei Einsatzfahrzeuge
Die Stadt zahlte für die Rettungswache 1,35 Millionen Euro und der DRK-Kreisverband 450.000 Euro. Dafür konnte Architekt Achim Wilbert eine moderne 530 Quadratmeter große Rettungswache mit Platz für drei Einsatzfahrzeuge bauen. Im Sozialtrakt sind Umkleide- und Duschräume sowie Toiletten. Ferner gibt es zwei Büros, vier Ruheräume sowie ein Sozial- und Technikraum. Die 90 Quadratmeter im Untergeschoss sind als Abstellräume vorgesehen. Energetisch ist das Haus mit zwei Luftwärmepumpen, Fußbodenheizung sowie Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung auf dem neuesten Stand. Da der Baugrund nicht ausreichend tragfähig war, mussten für das Fundament 29 Mikrobohrpfähle mit einer Länge von vier bis elf Metern eingelassen werden.
Die neue Rettungswache ist rund um die Uhr mit vier bis sechs DRK-Mitarbeitern besetzt, die in diesem Jahr voraussichtlich 6000 Einsatzfahrten haben.
Dafür stehen in Pfaffendorf ein Rettungswagen (RTW) ein Notfall-Krankenwagen (N-KTW) und der Intensivtransportwagen (ITW) zur Verfügung. Vom ITW gibt nur fünf in Rheinland-Pfalz. Durch seine Ausstattung unter anderem mit Beatmungs-, Ultraschall-, Blutgasanalyse- und Herzmassagegerät ist das Fahrzeug eine Art rollende Intensivstation. Die Einsätze werden natürlich immer von Notärzten aus dem Bundeswehrzentralkrankenhaus begleitet.
Professionell und zufrieden
„Wir sind froh, dass nun in Pfaffendorf notwendige Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, in denen unsere Mitarbeiter professionell und zufrieden arbeiten können. Hier können wir den hygienischen, medizinischen und technischen Anforderungen, die an einen modernen Rettungsdienst gestellt werden, gerecht werden,“ betonte Patrick Rott, stellvertretender Leiter des DRK-Rettungsdienstes Rhein-Mosel-Eifel.
Nachdem die Gäste der Einweihungsfeier das moderne Gebäude, das einen fantastischen Blick auf Koblenz bietet, besichtigt hatten, konnte dies auch die Bevölkerung bei einem Tag der offenen Tür.
HEP
Der in Pfaffendorf stationierte ITW ist quasi ein mobiles Intensivzimmer.
Leo Biewer (re.) begrüßte in der neuen Rettungswache etwa 60 geladene Gäste.
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