Laienschulung am GK-Mittelrhein macht Helfer in Pflege und Hygiene fit
Ein tolles Zeichen: Hunderte Freiwillige bieten Unterstützung an
Koblenz. „Ich möchte dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. Als ich selbst in Quarantäne war, habe ich sehr viel Unterstützung erfahren. Davon möchte ich nun gerne auch etwas weitergeben“, erzählt Andrea Nikolai-Fischer aus Oberfell. Eigentlich ist sie Erzieherin, jetzt hat sie ehrenamtlich an einer Laienschulung des Bildungs- und Forschungsinstituts (BFI) am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein teilgenommen. Das bedeutet: Im Katastrophenfall kann sie examinierte Pflegekräfte unterstützen und ihnen zuarbeiten. Dafür hat sich Nikolai-Fischer wie bereits fast 130 weitere Freiwillige in einer Laienschulung alle Grundlagen rund um Hygiene und Pflege – insbesondere im Umgang mit Corona-Patienten – angeeignet. Dabei stehen auch Basics in Erster Hilfe, Körperpflege, Mobilität und Nahrungsaufnahme auf dem Programm.
Der Grundtenor der Teilnehmer: Sie fühlen sich durch die Laienschulung gut vorbereitet und freuen sich, im Katastrophenfall helfen zu können. Trotzdem hoffen alle, dass dieser Fall nicht eintreten wird. „Umso höher ist das Engagement dieser Freiwilligen einzuschätzen. Sie sind richtig motiviert, das ist echt klasse“, so Margit Surwehme, Gesamtpflegeschulleiterin am GK-Mittelrhein. „Und auch unsere Lehrkräfte sind mit vollem Einsatz dabei, haben das zur Verfügung gestellte Schulungsmaterial ergänzt und wechseln sich bei den Themen ab. Hier packt jeder mit an.“ Koordiniert werden die Freiwilligen über die Stadt Koblenz in Kooperation mit der Feuerwehr und Bildungseinrichtungen wie dem BFI. Auch in der Woche nach Ostern werden weitere Schulungen durchgeführt.
Pressemitteilung GK Mittelrhein
