Rhein-Wied-Gymnasium
Ein überragender Abiturjahrgang trotz Corona-Pandemie
Neuwied. Trotz der ungewöhnlichen Umstände, bedingt durch die Corona-Pandemie, erhielten 115 Schülerinnen und Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums am 26. März ihr Zeugnis über die Allgemeine Hochschulreife. Drei Schülerinnen und Schüler verließen die Schule mit bestandener Fachhochschulreife. Die Jahrgangsdurchschnittsnote liegt bei 2,3.
„Dass dies ein außergewöhnlich guter Jahrgang war, sieht man schon an der Tatsache, dass 46 Schülerinnen und Schüler eine Eins vor dem Komma ihrer Abiturnote haben“, lobt Schulleiter Helmut Zender stolz.
Für das beste Abitur wird Leonie Müller mit der Note 1,0 ausgezeichnet. Das zweitbeste Abitur (Note 1,2) legten Anastasia Schwezov und Sina Rosenstein ab, gefolgt von Josef Dulaj, Duy Kha Pham, Iris Kahl und Louisa Platzer, jeweils mit einem Schnitt von 1,3.
Einige Leistungen verdienen besondere Auszeichnungen: So gingen die Preise des Max-Planck-Instituts Informatik an Antje Wiebe und Dennis Quach. Josef Dulaj, Iris Kahl und Sina Rosenstein erhielten den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft honorierte ebenfalls die herausragenden Leistungen von Iris Kahl sowie von Lars Riba und Julian Wiese. Anastasia Schwezov wurde für ihr besonderes Engagement im Fach Geschichte geehrt und die diesjährigen Preisträger der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind Yanal Aklan, Josef Dulaj, Leoni Ehlscheid und Duy Kha Pham. Den Abiturientenpreis Rheinland-Pfalz des Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin erhielt Mia Christin Seidler. Die Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie ging an die Jahrgangsbeste im Fach Ethik und zugleich Jahrgangsbeste Leonie Müller.
Mit dem Preis der Ministerin Stefanie Hubig für vorbildliche Haltung und beispielhaftes soziales Engagement wurde Aliyah Osman ausgezeichnet.
Ahmad Alik erhielt den Fachschaftspreis Deutsch für seine herausragende Entwicklung im Fach.
Der Schüler kam vor fünf Jahren aus Aleppo ans Rhein-Wied-Gymnasium.
„Da in diesen Zeiten bedauerlicherweise kein Abiball stattfinden kann, haben wir für die Abiturientinnen und Abiturienten eine feierliche Zeugnisvergabe in kleinen Gruppen organisiert. So können die erbrachten Leistungen gewürdigt und die gekaufte Festkleidung getragen werden,“ erklärt Helmut Zender.
Selbstverständlich können in diesem Format der Feierlichkeiten die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Zusätzlich wird die Zeugnisvergabe in Form eines Live-Streams übertragen, sodass die Schulgemeinschaft und die Angehörigen der Abiturientinnen und Abiturienten doch auch in dieser Zeit ein wenig mit dabei sein können.
Pressemitteilung
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