Allgemeine Berichte | 26.04.2018

„Girlsday“ in Neuwied

„Ein voller Erfolg mit viel Spaß“

Das Organisatorenteam: (V.l.) Wiebke Birk-Engel,Anna Tiedemann,Heike Peifer,Lena Schmuck, Doris Eyl-Müller, Birgit Blayer und Lena Rott.deb

Neuwied. Das Organisatorenteam mit Wiebke Birk-Engel, Anna Tiedemann, Heike Peifer, Lena Schmuck, Doris Eyl-Müller,Birgit Bayer und Lea Rott stellten auch in diesem Jahr wieder ein tolles Programm auf dem Neuwieder „Girls Day“ Event zusammen. Der „Girls Day „ ist ein an diesem 26. April bundesweites Ereignis. Dazu Frau Wiebke Birk-Engel von der Arbeitsagentur in Neuwied:“ Ich bin die Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Mit meinen Kollegen von der Kreisverwaltung ,Kreisjugendpflege und Jugendamt organisieren wir den „Girlsday“ in Neuwied. Wir möchten Mädchen eher Berufe vorstellen, die untypisch für Frauen sind. Aus dem Bereich des Medizinischtechnischen Bereichs oder Handwerksbereich. Die Mädchen sollen an den vielen Mitmachaktionen teilnehmen und Spaß daran bekommen sich auch um einen Praktikumplatz zu bemühen. Sie sollen auch den Eindruck hier bekommen ,wie toll es sein kann, in einem technischen Beruf oder der Orthopädiemechanik oder im Handwerk später mal zu arbeiten.“ Es dreht sich um den weiblichen Nachwuchs in technischen Berufen sowie Handwerk und Berufen ,die mit der Gesundheit zu tun haben, aber auch das Interresse an den Berufen Bundespolizei, Polizei ,Hauptzollamt und Bundeswehr wurden von den jungen Fauen groß geschrieben.

Viele interessante Berufe vorgestellt

Dazu die Ausbildungsleiterin Agnes Ley vom Hauptzollamt in Koblenz:“ Ich denke, dass die vielen Aufgabengebiete im Innen- und Außendienst ein optimaler Job für die jungen Damen wäre. Bei uns geht es um Produktpiraterie oder Artenschutz, das sind Aufgaben unserer Amtsstelle. Man muss auch nicht unbedingt in den Außendienst beim Zoll arbeiten ,auch im Innendienst wie die KFZ Steuerstelle . Nach zwei Jahren Ausbildung oder drei Jahren im gehobenen Dienst kann man sich bundesweit für die Stellen bewerben. Das heißt ,man kann in Hamburg oder beispielsweise am Bodensee sich um eine Stelle bewerben.“

Frau Hein von der Bundespolizei :“ Es herrscht ein sehr großes Interesse bei uns am Stand. Wir sind jedes Jahr beim Girlsdayevent dabei. Mit der Mittleren Reife dauert die Ausbildung zweieinhalb Jahre ,mit Abitur kann man ein duales Studium machen. Es ist schon beeindruckend ,wie groß das Interresse der jungen Frauen hier in Neuwied an unserem Stand ist.“

Frau Klaus, Akustikmeisterin von der Firma Hörgeräte Becker, die in vielen Städten Ihre 21 Filialen hat zum Thema „ Girls Day“ :“ Der Beruf des Akustikers macht einen Riesenspaß . Es ist der Wahnsinn, das das „Big House“ so voll geworden ist und sich die Mädels an den Infoständen der Unternehmen drängen. An dem Beruf macht mir am meisten Spaß, den Menschen zu helfen ,die das dankbar annehmen. Auf dem Sektor Hörgeräteakustik hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan wie die Minihörgeräte für ältere Mitmenschen, die am Kunden angepasst werden und und und. Hier ist wirklich viel viel los im „Big House“, es wird viel ausprobiert und hinterfragt, das ist schon klasse.“

Drei Stände weiter ist die Firma Lohmann aus Feldkirchen mit einem Stand vertreten, an dem zwei Auszubildende, Dana Pautsch und Sophie Theisen den Mädchen Rede und Antwort stehen. Dazu Sophie Theisen:“ Ich bin Auszubildente Chemielaborantin bei der Firma Lohmann seit August 2016. Ich helfe in der Forschung mit, um die Produkte letztendlich ,die wir herstellen, in den Handel kommen können .Das macht unheimlich viel Spaß, produkte zu prüfen und zu profilieren, damit sie an den Kunden weitergegeben werden können.“

Die IHK Akademie aus Koblenz war ebenfalls mit einem großen Infostand vertreten, an dem Herr Thomas Meuer sich äußerte zum „Girlsday“ :“ Wir sind hier in Neuwied mit unseren Auszubildenden, die wir in der IHK Akademie in einer überbetrieblichen Ausbildung beschäftigen. Zum einen wollen wir den Mädchen hier technische Berufe näherbringen und zum anderen ist es uns wichtig ,dass unsere Auszubildenden den Interessierten auch was beizubringen. So werden in der Situation sein, auch mal Dinge erklären zu müssen. Wir haben einige ansprechende technische Sachen hier am Stand, von daher ist das Interesse riesengroß. Wir haben zwei Schwerpunkte wie den industriellen Elektroberuf sowie die Metallberufe wie den Industriemechaniker. Elektroniker und Mechatroniker sind auch bei uns in der Ausbildung.“

Frau Ternava, Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr, und Ihr Kollege erklären den jungen Frauen den Schleudersitz eines Tornadoflugzeugs, wie bringt man den Schleudersitz dazu, dass der Pilot früh genug aus der Kanzel herauskalpultiert wird. Vielen Mädels ist es dann auch nicht ganz geheuer, im Sitz angeschnallt zu verweilen ,um dann die Handgriffe für den Ausstieg erklärt zu bekommen. Dazu Ternava: „ Wir sind jetzt das dritte mal in Neuwied beim „Girls Day“ und das Interresse ist riesengroß. Die Organisation in Neuwied hier im Big House ist vorzüglich, die Schülerinnen drängen sich in Scharen an unserem Infostand. Es macht richtig Spaß hier zu stehen und den jungen Leuten Auskunft zu geben z.B. über unsere Werkstätten bei der Bundeswehr, die nur ausbilden, um vielleicht später den Maschinenbauingineur für das Unternehmen zu gewinnen.“

Feuerwehr und Müllabfuhr, Holzbearbeitung und Metallbearbeitung komplettierten einen erfolgreichen „Girlsday“ im Neuwieder Big House 2018. Dazwischen gab es auch gesangliche Einlagen einer Gruppe junger Girls, die aktuelle Popsongs sangen.

DEB

Marion Dum (rechts) vom Sanitätshaus Wittlich zeigt den Mädels eine Armprothese.

Marion Dum (rechts) vom Sanitätshaus Wittlich zeigt den Mädels eine Armprothese.

Frau Ternava, Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr, erklärte den Mädchen den Schleudersitz eines Tornadoflugzeugs.F

Frau Ternava, Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr, erklärte den Mädchen den Schleudersitz eines Tornadoflugzeugs.F

„Ein voller Erfolg mit viel Spaß“

Das Organisatorenteam: (V.l.) Wiebke Birk-Engel,Anna Tiedemann,Heike Peifer,Lena Schmuck, Doris Eyl-Müller, Birgit Blayer und Lena Rott.Fotos: deb

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