- Anzeige - Arbeitsgespräch: Ministerin Bätzing-Lichtenthäler besuchte Unfallkasse
„Ein vorbildliches System“
Prävention und Rehabilitation im Fokus
Andernach. „Das System der Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist hervorragend. Dieser ganzheitliche Ansatz und das spürbare Herzblut der hier Beschäftigten sind beispielhaft.“ Diese Bilanz zog Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, nach einem Arbeitsgespräch in der Unfallkasse in Andernach mit Geschäftsführer Manfred Breitbach, seiner Stellvertreterin Klaudia Engels und Führungskräften. Aktuelle Entwicklungen und Ziele der Unfallkasse, die in Rheinland-Pfalz rund 1,5 Millionen Versicherte betreut, erläuterte Geschäftsführer Manfred Breitbach: „Unser Motto ‚Nah am Menschen‘ zieht sich wie ein roter Faden durch alle unsere Aktivitäten und Dienstleistungen. Dabei ist die Optimierung und Verschlankung von Prozessen ein permanentes Ziel“, ergänzte er. Die Facetten der Präventionsarbeit der Unfallkasse und die Entwicklungen des neuen Präventionsgesetzes sorgten ebenso für Gesprächsstoff wie das zunehmend an Bedeutung gewinnende Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Bedeutung des Forum Sport für Prävention im Schulsport und als Feuerwehrsportstützpunkt. Das Reha-Management und das Arbeiten mit elektronischen Akten bei der Unfallsachbearbeitung waren weitere Themen. „Es ist bemerkenswert, wie viele Tätigkeiten bei der Unfallkasse verankert sind“, betonte die Ministerin. „Gerade der Präventionsarbeit kommt eine große Bedeutung zu, denn die Arbeitswelt befindet sich in einem dynamischen Veränderungsprozess. Das erfordert, dass auch die Strategien zur Gesunderhaltung und zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten angepasst werden. Die Landesregierung ist in diesem Bereich schon seit Jahren aktiv und fördert Projekte unterschiedlicher Akteure und Träger im Rahmen der zukunftsfähigen Arbeit. Großer Bedarf besteht weiterhin bei Klein- und Kleinstbetrieben sowie bei Berufsgruppen, die hohen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt sind – wie beispielsweise in der Pflege oder im Rettungsdienst. Der Aufbau von Netzwerken und die Zusammenarbeit mit fachkompetenten Partnern, wie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, ist ein wesentlicher Bestandteil in diesem Vorgehen“, so Ministerin Bätzing-Lichtenthäler weiter. „Die Unfallkasse ist Partnerin, wenn es um Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz oder in der Kita beziehungsweise Schule geht. Und zugleich begleiten wir Versicherte, die einen Arbeits- beziehungsweise Schulunfall haben oder beruflich bedingt erkranken, intensiv und mit zahlreichen Netzwerkpartnern“, erläuterte Manfred Breitbach.
Den Rücken frei halten
Dies wurde auch im Gespräch mit dem Versicherten Robin Knopf deutlich, den die Unfallkasse seit seiner Querschnittslähmung nach einem Schulunfall 1983 begleitet. „Nach einem solchen Unfall braucht man einen freien Kopf und Unterstützung. Die Unfallkasse gibt mir beides. In all den Jahren habe ich einen festen Ansprechpartner und großartige Hilfe, während andere Schwerverletzte, dich ich kenne, um notwendige Hilfsmittel kämpfen müssen. Die Unfallkasse hält mir den Rücken frei“, schwärmte Knopf im Gespräch mit Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Die Worte von Robin Knopf bestätigen, dass dieses System hervorragend ist. Es gibt den Menschen Vertrauen und führt zum Erfolg. Sowohl die Präventionsarbeit als auch die Rehabilitation spiegeln den ganzheitlichen Ansatz wider“, so die Ministerin. Ob Inklusion, Betriebliches Gesundheitsmanagement oder die Entwicklungen des Präventionsgesetzes: Es gebe einige Themen, die man in guter Kooperation gemeinsam angehen könne, waren sich Manfred Breitbach und Ministerin Bätzing-Lichtenthäler einig.
Pressemitteilung der
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
