Podcast gibt Einblicke in die Arbeit der Familienbüros in Andernach und Mayen
„EinblickLeben“
Andernach/Mayen. „Mein Gehalt reicht nicht aus, um Strom, Miete und alle Sachen wie Essen zu bezahlen“, gibt der Familienvater Altin Miftari zu. Daher ist der 38-Jährige aus der Eifel froh, dass Margot Kürsten vom Caritas-Familienbüro ihm beim Ausfüllen der Anträge für Elterngeld, Kinderzuschlag und Wohngeld unterstützt. Interessierte erfahren in einem Podcast des Projekts „EinblickLeben“ des Diözesan-Caritasverbands Trier (DiCV) und des Bistums Trier mehr über die zwei und lernen weitere Protagonisten kennen. Die Familienbüros sind ein Modellprojekt in Teilen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Beraterinnen unterstützen Familien dabei, ihre Rechtsansprüche auf familienpolitische Leistungen wahrzunehmen. Der Initiative ging eine Untersuchung der Bundesregierung zum Starke-Familien-Gesetz voraus, die zeigt, dass nur 35 Prozent der Leistungen von den bezugsberechtigten Familien in Anspruch genommen werden.
Der Journalist Carsten Tesch hat neben Altin Mifrari mit einer alleinerziehenden Mutter aus Nickenich, einem Realschüler aus einer geflüchteten Familie und den Mitarbeiterinnen Magret Marxen-Ney und Margot Kürsten gesprochen. Ihre Eindrücke werden durch die Professorin Petra Mund von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin aus fachlicher Sicht ergänzt. Die Sozialpädagogin begleitet das Projekt der Caritas-Familienbüros wissenschaftlich. Das Projekt der Familienbüros wird mit 200.000 Euro von der „Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier“ gefördert. Den Podcast zum Thema „Familien“ sowie zwei weitere zu den Themen „Benachteiligte Jugendliche“ und „Wohnungslosigkeit in Koblenz“ und weitere Informationen gibt es auf www.einblick-leben.de und auf der Homepage zur Diakonischen Kirchenentwicklung im Bistum Trier www.dasein.bistum-trier.de
