Wanderung des Ev. Vereins Heddesdorf über die Höhen bei Kobern-Gondorf
Eine Begegnung mit Tatzelwürmern und Glückskäulchen
Neuwied-Heddesdorf. Was will ein Wanderherz mehr? Nette Wanderfreunde, herrliches Wetter, schöne Ausblicke und zum Abschluss ein gutes Essen. Dies hatten Sylvia und Klaus Steinebach bei ihrer traumhaften Wanderung für die 28 teilnehmenden Wandersleute im Programm. Los ging es um 9.30 Uhr von der Kirmeswiese in Neuwied in Richtung Kobern-Gondorf, wo schon weitere vier begeisterte Mitwanderer warteten. Nach herzlicher Begrüßung begab man sich dann auf die 11 km lange Wanderroute. Diese führte teilweise über den Moselsteig, Moselhöhenweg und den Tatzelwurmweg. Laut einer Sage, verdankt der Tatzelwurmweg seinen Namen einem Ungeheuer, das halb Löwe, halb Lindwurm – versteckt in einer Höhle in den Koberner Weinbergen hauste. Die Menschen lebten in ständiger Angst vor seinen Gewaltausbrüchen. Binnen Minuten konnte er Weinberge und Äcker zerstören. Auf der herrlichen Wanderroute kam man auch an einigen geschichtsträchtigen Stationen vorbei. Sowie am Norbertus Stollen. (Die Stollenlänge bis zum Abbaugebiet unter dem Mühlenkopf betrug 570 Meter. Konzessionen zum Abbau von: Eisen-, Mangan-, Kupferkies-, Blei- u. Zinkerzen. Nach dem Wechsel der Unternehmer (Krupp Essen) betrug die Gesamtlänge des Stollensystems 3600 Meter). Dann war dann noch „Das Glückskäulchen – das Orakel am Gehauenen Stein“. Im Hohensteinbachtal, an der Stelle des „Gehauenen Steins“, befindet sich ein Steinorakel, das „Glückskäulchen“. Drei Würfe hatte man frei. Blieb eines der Steinchen liegen, so konnte man zuversichtlich das Hohensteinbachtal passieren. Heute noch kennen die Koberner Kinder das Glückskäulchen als Geschicklichkeitsspiel. Weiter ging es entlang der Matthiaskapelle, dem Startpunkt für Drachen- und Gleitschirmflieger, auch wo einst Römische Villen auf dem Rosenberg standen und vieles mehr. Auf der Höhe über Kobern Gondorf genoss man bei einer Rast die herrliche Aussicht ins Moseltal. Alle waren schon zu diesem Zeitpunkt begeistert von der Wandertour. Denn die Natur zeigte im strahlenden Sonnenschein schon kleine Ansätze für ihre spätere Blütenpracht. Auch der ausgesuchte Wanderweg von Sylvia und Klaus Steinebach, verlief über traumhafte Wald- und Wiesenwege und bestach durch seine weiten Aussichten tief ins Eifeler Land hinein. Aber eine Wanderung macht auch Lust auf ein deftiges Essen. Im Vorfeld hatten beide Wanderführer schon Plätze im Restaurant „Am Markt“ reserviert. Man genoss den Abschluss des gelungenen Wandertages bei einem guten Essen, guten Getränken dazu und der Freundlichkeit der Inhaber. Bei netten Gesprächen an den Tischen, verweilte man noch lange Zeit im Restaurant „Am Markt“. Anschließend ging man zum Parkplatz und es hieß wieder Abschied nehmen. Einhellige Meinung aller Wanderfreunde: Sylvia und Klaus Steinebach hatten mal wieder eine schöne Wandertour ausgesucht und es war ein traumhafter Wandertag.
Pressemitteilung des
Evangelischen Vereins
Heddesdorf
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