Mikro-Kunstmesse „ART Koblenz 21 Kurfürstliches Schloss“
„Eine Bereicherung für die Stadt Koblenz“
Koblenz. Mikro-Kunstmesse ‚ART Koblenz 21 Kurfürstliches Schloss‘ „... ist eine Bereicherung für die Stadt Koblenz“ - mit diesen Worten verabschiedeten sich die Besucher von der ersten Kunstmesse in Koblenz.
Vor Kurzem war die historische Eröffnung der ersten Kunstmesse in der Koblenzer Geschichte. Eine feine Moderation von Petra Lötschert macht eine Einführung in die Kulturgeschichte von Koblenz, mit dem Auftritt vom „Modernen Schängel“ Daniel Ferber beginnt eine weitere Kunstgeschichte der Stadt Koblenz.
In unserer unsicheren Zeit nach dem zweiten Corona-Jahr, die Zeit der Krisen für viele Bereiche unseres Lebens, treten die Eigenschaften des menschlichen Charakters ins Spiel: „wir unterstellen uns oder wir versuchen etwas zu unternehmen.“ So entstand ein Pilot-Projekt „ART Koblenz 21 Kurfürstliches Schloss“. Was ist die Kunst? So die Frage der modernen Gesellschaft. Die Kunst ist materialisierte Gefühle in einer künstlerischen Form.
Bei einen Spaziergang durch die Messe stellt sich das ganze Leben des Rheinlandes in Bildern und Skulpturen vor. Die feinen Portraits von Marina Skepner führen durch das Leben einer jungen Familie. Expressiv, fast grafisch malt sie: ein kleiner Junge beim Nudeln essen. Er spielt und isst und schaut mit großen Augen auf die ganze Welt. Das riesige überwältigende Gemälde von Julia Zinin ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema Christentum, dann folgen die Berglandschaften der Mainzer Künstlerin Patricia Hell.
Wie wäre das Rheinland ohne Berge oder die Gartenkultur: die Gemälde der Bonner Künstlerin Nortrud Becher-König mit bunten und lauten Blumenblüten erobern den Raum.
Die Avatar-Bilder treten in Werken von Susanne Freiler-Höllinger auf: ausgediente PCs, Smartphones, Digitalkameras, jede Art von Platinen ist ihr Material zur Gestaltung. Die Sonne, Blumen, Flüsse und schöne Frauen von Martina Kefer zeigen freudige Seiten des Lebens.
Im Rheinland wohnt man in einer bunten und schönen, märchenhaften Natur: Rhein und Mosel umgebend, mit einem treuen Begleiter im Alltag; ob es ein Hund ist oder eine Katze, so lieb und lebendig strahlen die Skulpturen von Bettina Danne, die Waldgöttin sieht man in riesigen Skulpturen von Jutta Reiss. Berge, Flüsse, die Erde - alles hat eine eigene unvergessliche Form und Struktur. Die Struktur als eigene Darstellung benutzt Keramikerin Grit Uhlemann für die Gestaltung der Lichtobjekte.
Lene Enghusen benutzt die Malerei und Fotographie für ihre Arbeit. Die realistischen Skulpturportraits von Rita Thompson gehen weit in die Geschichte von Rheinland-Pfalz. Und expressionistische Gemälde von Nataliy Schenkmann machen einen sonnigen Spaziergang durch Koblenz: Kaiserin-Augusta-Anlage, im Hafen des Segel- und Motor-Yacht-Club Koblenz.
Das Projekt hat eine Zukunft und wird weiter von Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz sowie dem KSK Koblenzer-Schängel-Kultur e.V. unterstützt. Ein neues Kapitel in der Kulturgeschichte von Koblenz ist eröffnet.
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