MINT-EC-Schüler zu Besuch im Labor der Hochschule Koblenz
Eine Büste von sich selbst drucken? 3D-Druck macht‘s möglich!
Münstermaifeld. Spannende Einblicke in die Welt des 3D-Drucks und in die Welt der Robotik bekamen Schülerinnen und Schüler des MINT-EC Wahlpflichtfachs des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums Münstermaifeld an einem Nachmittag im Februar im Rahmen einer Exkursion in das Labor der Hochschule Koblenz. Nach einer kurzen und motivierenden Begrüßung durch den Dekan der Hochschule, Herrn Prof. Dr. Schnick, warum Technik überall ist, ging es in das 3D-Drucklabor, wo mit Hilfe eines Scangerätes in kürzester Zeit eine digitale Kopie eines Schülers erstellt wurde, mit der man nun z.B. eine Büste ausdrucken kann.
Anschließend wurde ein Roboter vorgeführt, der von Schülern so programmiert wurde, dass er einen Gegenstand aus einem Fertigteilelager von einem Ort zum anderen transportieren konnte. Besonders faszinierend waren die so genannten Mecanum-Räder, die es dem Roboter ermöglichten, sich in alle Richtungen zu bewegen. Da einige Schülerinnen und Schüler bereits selbst an Robotik-Projekten arbeiten, war dies für sie natürlich sehr interessant.
Ein besonderes Erlebnis war dann der Besuch des schalltoten Raumes, in dem es keine Nachhallzeit gibt und der so gestaltet ist, dass die Wände den Schall absorbieren. Beim ersten Betreten des Raumes hatten alle ein komisches Gefühl, da der Gleichgewichtssinn im Ohr liegt und die besondere Akustik des Raumes zunächst sehr ungewohnt war. Doch nach ein paar Sekunden hatten sich alle an die ungewohnte Umgebung gewöhnt.
Wofür ein Ingenieurstudium gut ist und was man alles zum Thema Schwingungen untersuchen kann, wurde anschließend von Prof. Dr. Kröber anhand von Walzen und Straßenverdichtern sowie Vuvuzelas demonstriert und erklärt.
Für die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches MINT war es ein besonderes Erlebnis. BA
