Allgemeine Berichte | 23.06.2025

„Eine Chance fürs Leben“

Bei der Vergabe des ADG-Förderpreises 2025 waren dabei: Schulleiter Franz-Josef Gerz, Michael Heinen, Amelia Wolff, Lehrer René Molzahn, Nico Bonifer, Benett Bay, Daniel Schneider und ADG-Vorstandsvorsitzender Boris Nannt (von links nach rechts). Es fehlt Jelias-Gabriel Stuhlmann.  Foto: Alle Fotos: ADG/Olaf Nitz Fotografie

Montabaur. Jedes Jahr verleiht die Akademie Deutscher Genossenschaften e.V. (ADG) ihren Förderpreis an Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur. Bereits zum 17. Mal wurden nun unter dem Motto „Eine Chance fürs Leben“ sieben Förderungen in Höhe von insgesamt 6.000 Euro vergeben – in den Bereichen Sport, Kreativität und soziales Engagement. Auch ein Lehrerprojekt wurde unterstützt. Der historische Rittersaal von Schloss Montabaur bildete den feierlichen Rahmen der Preisverleihung. „Ihr habt euch engangiert – und das unterstützen wir gerne. Denn: Von nichts kommt nichts“, lobte ADG-Vorstandsvorsitzender Boris Nannt den Einsatz der Jugendlichen. Mit auf den Weg gab er ihnen: „Erfolg ist kein Zufall – und Können kommt von Üben. Also macht weiter so.“ Auch Schulleiter Franz-Josef Gerz zeigte sich beeindruckt von seinen Schülern: „Ihr habt echten Willen gezeigt – und das mit euren Projekten eindrucksvoll bewiesen. Ich bin stolz auf euch.“ Bereits seit dem Jahr 2008 investiert die ADG ihr jährliches Weihnachtsbudget nicht in Kundengeschenke, sondern in die Förderung junger Talente. Seither wurden mehr als 100.000 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in Bereichen wie bildende Kunst, Musik, Sport oder naturwissenschaftlichen Disziplinen besonders hervorgetan haben. Auswahlprozess: Herzblut, Potenzial und Einsatz zählen Ausschlaggebend für die Auswahl der Preisträger waren Kriterien wie die erkennbare Leidenschaft für das Thema, das persönliche Entwicklungspotenzial sowie die Sorgfalt bei der Gestaltung der Bewerbung. Eine besondere Überraschung gab es für den zwölf Jahre alten Michel Heinen: Seit klein auf interessiert er sich für Gartenarbeit und die Müllabfuhr. Bei rund 40 Haushalten seines Heimatdorfes Elgendorf stellt er wöchentlich die Mülltonnen zur Abholung bereit. Die ADG hat ihm daher zusätzlich zu seinem Preisgeld auch einen Gutschein für Praktikum im Hausmeisterteam des Schlosses geschenkt. Diesen möchte der junge Mann auch gerne bald einlösen.

Alle ausgewählten Gewinnerinnen und Gewinner:

Lehrer René Molzahn erhält 2.500 Euro für das Projekt „Aktivraum für alle“ in der Schule.

Michel Heinen und Nico Bonifer dürfen sich über jeweils 750 Euro für Gartenarbeit und Schwimmtraining freuen. Jeweils 500 Euro gehen an Benett Bay, Daniel Schneider, Amelia Wolff und Jelias-Gabriel Stuhlmann für ihre Projekte in den Bereichen Vogelzucht, Werken, Kunst und Fußball. Die ADG bedankt sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre beeindruckenden Projekte und gratuliert ihnen zu ihrer Leistung.

Überraschungsmoment für Hobbygärtner und Müllabfuhr-Fan Michael Heinen (zwölf Jahre): Zusätzlich zu seinem Preisgeld in Höhe von 750 Euro überreicht ADG-Vostandsvoritzender Boris Nannt einen Gutschein für ein Praktikum im Hausmeister-Team von Schloss Montabaur.

Überraschungsmoment für Hobbygärtner und Müllabfuhr-Fan Michael Heinen (zwölf Jahre): Zusätzlich zu seinem Preisgeld in Höhe von 750 Euro überreicht ADG-Vostandsvoritzender Boris Nannt einen Gutschein für ein Praktikum im Hausmeister-Team von Schloss Montabaur.

Sebastian Neumeier, Leiter des Facility Managements, freut sich darauf, Michael Heinen bald als Praktikanten in seinem Team zu begrüßen. Foto: Alle Fotos: ADG/Olaf Nitz Fotografie

Sebastian Neumeier, Leiter des Facility Managements, freut sich darauf, Michael Heinen bald als Praktikanten in seinem Team zu begrüßen. Foto: Alle Fotos: ADG/Olaf Nitz Fotografie

Bei der Vergabe des ADG-Förderpreises 2025 waren dabei: Schulleiter Franz-Josef Gerz, Michael Heinen, Amelia Wolff, Lehrer René Molzahn, Nico Bonifer, Benett Bay, Daniel Schneider und ADG-Vorstandsvorsitzender Boris Nannt (von links nach rechts). Es fehlt Jelias-Gabriel Stuhlmann. Foto: Alle Fotos: ADG/Olaf Nitz Fotografie

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